Motocross: Trauer nach tödlichem Unfall

Jeremy Seewer: Sand-Session auf neuer Yamaha

Von Johannes Orasche
So sieht die 450er von Seewer aktuell aus

So sieht die 450er von Seewer aktuell aus

Der Schweizer MXGP-Vizeweltmeister Jeremy Seewer testete nach einer Pause dieser Tage auf schwerem Geläuf im tiefen Sand sein Arbeitsgerät für die Saison 2023.

Yamaha-Werksfahrer Jeremy Seewer kann auch ein starkes Jahr in der Motocross-WM der MXGP-Klasse zurückblicken. Der 28-jährige Bülacher sicherte sich seinen dritten Vize-WM-Titel hinter dem Champion Tim Gajser (Honda).

Auf der tiefen Sandpiste im belgischen Lommel wurde der Schweizer diese Woche bei einer ersten Sand-Session mit der neuen 450er-Yamaha gesichtet. Im Oktober hatte Seewer im Rahmen eines offiziellen Events in Spanien bereits einige 2023er-Bikes auf einer harten Piste gefahren.

Fakt ist: Das neue Motorrad weist in der Standard-Version mehrere Adaptionen im Vergleich zum Modell von 2022 auf. So ist die Yamaha zum Beispiel deutlich schlanker geworden. Was bei genauer Betrachtung vor allem auffällt: Die Plastikabdeckungen an den Kühlerflanken außen wirken jetzt weniger weit nach außen geneigt.

An Seewers Bike waren in Lommel Komponenten wie Gabel, Fußrasten, Kupplungsdeckel noch in Standard-Ausführung. Optisch hebt sich die neue Seewer-Yamaha derzeit vom Vorgänger-Modell des Werksteams deutlich ab, dies muss aber noch nicht die endgültige Fassung sein. Das betrifft vor allem die Farbe der Plastikteile.

Auf dem Trainings-Bike von Seewer dominiert bei Kotflügel und Seitenteilen vorerst die Farbe Blau, während in den vergangenen Jahren – nicht zuletzt wegen Hauptsponsor Monster – Schwarz mehr und mehr die Oberhand gewonnen hatte.

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