MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Nicky-Hayden-Tragödie: Todesfahrer 20 km/h zu schnell

Von Kay Hettich
Hätte der Unfall mit tödlichem Ausgang von Nicky Hayden vermieden werden können? Die Untersuchungen zum Unfallhergang ergaben eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit des Unfallgegners.

Am 17. Mai stieß Nicky Hayden bei Rimini und Riccione auf der Via Tavoleto Richtung Misano Adriatico mit seinem Rennrad auf der Kreuzung zur Via Raffaelli mit einem Autofahrer in einem schwarzen Peugeot 206 Coupé zusammen. Die Kopfverletzungen waren gravierend, nach vier Tagen Überlebenskampf verstarb der beliebte US-Amerikaner in der neurologische Spezialklinik «Ospedale Maurizio Bufalini» in Cesena.

Am 29. Mai wurde Hayden in seiner Heimatstadt Owensboro unter großer öffentlicher Anteilnahme beigesetzt.

Im Juli beauftragte die Familie des MotoGP-Weltmeisters von 2006 Anwälte, juristisch gegen den Peugeot-Fahrer vorzugehen.

Mit der Untersuchung des Unfallhergangs wurde eine mit mehreren Experten besetzte Kommission beauftragt. Schnell sickerte durch, dass der Unfallfahrer mit zu überhöhter Geschwindigkeit fuhr, jedoch auch, dass Hayden die Vorfahrtregel missachtete.

Nun berichtet 'Rimini Today' aus den Untersuchungsergebnissen Demnach fuhr der Peugeot an der Unfallstelle mit über 70 km/h. Somit wird beim 30-jährigen Autofahrer, der sich auf den Weg zur Arbeitsstelle befand, ein Großteil der Schuld gesehen.

Denn wäre die erlaubte Geschwindigkeit von 50 km/h eingehalten worden, hätte der Unfall nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft vermieden werden können und erwägt eine Anklage wegen Mordes.

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