MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

International GT Open: Champions aus dem Innviertel

Von Gerhard Kuntschik
Eastalent Racing wechselte 2023 aus dem ADAC GT Masters in das International GT Open. Das österreichische Team aus Kirchberg bei Mattighofen krönte eine starke Saison beim Finale in Barcelona mit dem Titelgewinn.

Einen völlig überraschenden Erfolg verbuchte kürzlich ein erst zwei Jahre altes österreichisches Team: Eastalent aus Kirchberg bei Mattighofen (wo eigentlich Zweiraderfolge auf Rundstrecke und im Gelände von KTM vorbereitet werden) sicherte sich mit einem Sieg und einem sechsten Platz in den letzten beiden Rennen des International GT Open auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona den Teamtitel.

Simon Reicher, erst 23-jähriger Nachwuchspilot aus dem oberösterreichischen Innviertel und sein routinierter deutscher Partner Christopher Haase, der 36-jährige bisherige Audi-Werkfahrer, gewannen die Fahrermeisterschaft in der gut besetzten GT3-Serie.

Teamchef Peter Reicher, Vater von Simon, will auch 2024 in der GT3 mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo weitermachen, vermutlich in der gleichen Serie plus den 24 Stunden auf dem Nürburgring.

«Auf den doppelten Titelgewinn spekulierten wir nie. Dass es im Finale so für uns lief, war genial. Wir sind natürlich überglücklich», erzählte Simon Reicher. Der wechselte nach der Kart-Zeit 2016 in den Renault Clio Cup Central Europe und die ADAC TCR Germany, 2019 stieg er in die GT3 auf und in den Audi R8 LMS ein. 2020 debütierte er im Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring. Ob der Kulmbacher Haase im Team bleibt ist noch offen, doch Simon Reicher würde es begrüßen.

Im letzten Saisonlauf des International GT Open in Barcelona gab es zudem einen weiteren österreichischen Erfolg durch den Sieg des Tirolers Dominik Baumann, der mit Mikaeel Pitamber (RSA) einen Mercedes von SPS Automotive Performance steuerte.

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