MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Macht MV Agusta mit De Rosa in der SSP-WM weiter?

Von Kay Hettich
Raffaele De Rosa mit der MV Agusta F3

Raffaele De Rosa mit der MV Agusta F3

Das Aus von MV Agusta in der Superbike-WM ist besiegelt, in der Supersport-Klasse deutet sich aber eine Fortsetzung mit Raffaele De Rosa an.

Yamaha dominierte mit der R6 die Supersport-WM 2018. Hinter Weltmeister Sandro Cortese folgten vier weitere R6 (Mahias, Cluzel, Krummenacher, Caricasulo), als Sechster etablierte sich Raffaele De Rosa mit der MV Agusta als 'best of the rest'. Der Italiener fuhr fünfmal auf das Podium und war, von zwei Ausfällen abgesehen, nie schlechter als Achter.

«Ich ich gefragt wurde, ob ich in die 600er Klasse zurückkehren würde, war ich zuerst besorgt», gab der 31-Jährige im Gespräch mit Motosprint zu. «Vor dem ersten Rennen wusste ich nicht, was ich zu erwarten habe. Das Bike war viel kleiner und hatte weniger Leistung, als ich gewohnt war. Ein Dreizylinder-Motorrad hatte ich zuvor auch nie gefahren. Aber die Saison war sehr positiv. Ich fuhr fünf Podestplätze in Folge ein, das war eine schöne Ausbeute.»

De Rosa hat noch keinen Vertrag für die Saison 2019 in der Tasche. Mit MV Agusta könnte es aber weitergehen, sogar den WM-Titel hält der Superstock-1000-Champion von 2016 für möglich. «Dafür fehlt vor allem Sicherheit», hielt De Rosa fest. «Für kommende Saison ist noch nichts unterschrieben, aber ich würde gerne mit MV weitermachen und das Team auch mit mir. Unsere Verhandlungen sie in einem fortgeschrittenen Stadium. Es gibt alle Voraussetzungen, um es 2019 besser zu machen, auch weil man sich auf Supersport fokussieren wird. Vom technischen Paket bin ich überzeugt. Die F3 fährt sich großartig, das Fahrwerk ist sehr gut. Mit etwas mehr Power werden wir immer vorne mitfahren.»


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