MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Rob Hartog: Halswirbel und Schulterblatt gebrochen

Von Helmut Ohner
Für Rob Hatog ist das 24-Stunden-Rennen schon vor dem ersten offiziellen Training vorbei

Für Rob Hatog ist das 24-Stunden-Rennen schon vor dem ersten offiziellen Training vorbei

Bevor das 24-Stunden-Rennen in Le Mans überhaupt begonnen hat, ist es für Rob Hartog auch schon wieder vorbei. Der Niederländer kam auf einer Ölspur zu Sturz und brach sich einen Halswirbel und das linke Schulterblatt.

Rob Hartog hatte sich sein Debüt in der Endurance-Weltmeisterschaft ganz anders vorgestellt. Für das Team Pit-Lane Endurance – JP3 sollte der Niederländer neben dem Deutschen Luca Grünwald und dem Franzosen Maxim Pellizotti auf einer Yamaha YZF-R1 in der Superstock-Klasse am 24-Stunden-Rennen teilnehmen, doch für den Dritten der letztjährigen IDM Superbike endete der Langstreckenklassiker vorzeitig.

Im Privattraining am Dienstag geriet Hartog auf eine Ölspur. Lange Zeit konnte er das Motorrad zwar aufrecht halten, doch im Kiesbett stürzte er böse auf Schulter und Kopf. Es war sofort klar, dass der Sturz für den 31-Jährigen ernste Folgen hatte. Hartog wurde in das Spital von Le Mans gebracht. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass er sich den zweiten Halswirbel und das linke Schulterblatt gebrochen hatte.

Die Frakturen sind stabil, so dass keine Operation erforderlich ist. Nachdem er die Nacht im französischen Krankenhaus verbracht hat, konnte der Unglücksrabe am Mittwoch die Heimreise in die Niederlande antreten.

«Es ist natürlich mehr als ärgerlich, dass ich meine erste Teilnahme an der Langstrecken-WM auf diese Weise beenden muss. Es war ein unverschuldeter Sturz, aber so etwas kann in unserem Sport immer passieren. Im Kiesbett habe ich gemerkt, dass mit meiner Schulter etwas nicht stimmt und ich habe ein Knacken im Nacken gespürt. Die Frakturen sollten jetzt in Ruhe ausheilen», zeigt sich Hartog gelassen.

«Die Genesung wird die nötigen Wochen in Anspruch nehmen. Das ist ein Fehlstart sowohl für meine World Endurance-, als auch für meine IDM-Saison. Ich werde hart daran arbeiten, so schnell wie möglich wieder auf das Motorrad zu steigen. Abschließend möchte ich dem Pit-Lane Endurance Team viel Glück bei den 24 Stunden von Le Mans wünschen!»

Zeitplan
Donnerstag, 14. April
09.45 – 11.45 Uhr Freies Training
16.00 – 17.50 Uhr Qualifying 1
20.30 – 22.00 Uhr Nachttraining
Freitag, 15. April
10.20 – 12.10 Uhr Qualifying 2
Samstag, 16. April
09.00 – 09.45 Uhr Warm-up
15.00 Uhr Start

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