MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Alonso: Zu viele Knöpfe

Von Peter Hesseler
Alonso hält die Knopfarbeit für zu wichtig

Alonso hält die Knopfarbeit für zu wichtig

Die Einführung des beweglichen Heckflügels für mehr Überhol-Manöver und die Fülle der Einstellmöglichkeiten im Cockpit bereitet den Ferrari-Fahrern Kopfzerbrechen.

[*Person Fernando Alonso*] redet Klartext bezüglich der neue Regeln: «Ohne es zu merken, nehmen wir das Augenmerk vom Fahren weg», sagt der spanische Ferrari-Pilot. «Das Fahren wird immer schwieriger angesichts all dieser Veränderungen, die man von einer auf die nächste Kurve vornehmen muss.»

Alonso bezieht sich auf den neuen, beweglichen Heckflügel, der auf Weisung der Kommissare in bestimmten Situationen von Piloten betätigt werden darf, die bis auf eine Sekunde an einen Vordermann herangefahren sind.

Gleichzeitig dürfen die Fahrer wieder auf KERS (kinetic energy recovery system) zurückgreifen, sofern ihr Auto damit ausgerüstet ist, und die anliegede Extra-Power zusätzlich zum Überholen oder zu dessen Abwehr nutzen. Daneben gibt es noch Bremsbalance, Differenzial- und Benzingemischeinstellungen, die im Cockpit bzw. am Lenkrad vorzunehmen sind.

Immerhin fällt die manuelle Aktivierung des Strömungsschachts (f-duct, künftig verboten) weg. Der wurde 2010 mit der Hand (in einigen Fällen auch mit dem Knie) betätigt.

Alonsos Teamkollege [*Person Felipe Massa*] befürchtet hinsichtlich des Knopf-Wirrwars 2011: «Wenn du einmal die falsche Wahl triffst, bist du plötzlich Vierter statt Erster. Man hat soviel am Lenkrad zu tun und soll überdies noch am Limit fahren. Wir können das machen, natürlich, aber fantastisch ist es aus Fahrersicht nicht, wenn man für jede Kurve drei, vier Knöpfe betätigen muss.»

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