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Renault 3.5: Spektakulärer Start-Crash

Von Vanessa Georgoulas
Für Oscar Tunjo war das zweite Rennen schnell gelaufen

Für Oscar Tunjo war das zweite Rennen schnell gelaufen

Das zweite Rennen der 3.5-Liter-Klasse der Renault World Series war für Oscar Tunjo schon in der ersten Kurve gelaufen: Sein Pons-Renner überschlug sich beim Startcrash und rutschte kopfüber über den Asphalt.

«Mir geht es gut, vielen Dank für die vielen lieben Nachrichten», bedankte sich Oscar Tunjo nach seinem spektakulären Startcrash-Ausfall bei seinen Twitter-Fans. Der 18-jährige Kolumbianer war Opfer einer Kollision mit Nicholas Latifi, Sergey Sirotkin und Will Buller geworden, bei der sein Pons-Renner abhob, sich überschlug und kopfüber über die Auslaufzone rutschte.

«Schade, wir hatten ein gutes Tempo», fügte der Nachwuchsfahrer an, der im ersten Rennen noch als Zwölfter ins Ziel gekommen war. Auf der anderen Seite der Wohlfühlskala fand sich hingegen Norman Nato wieder. Der DAMS-Pilot konnte im zweiten Lauf seinen Triumph von Monaco wiederholen und den Rennsieg vor Roberto Merhi einfahren. Der Pole-Setter, der am Vortag noch seinen dritten Sieg hatte einfahren können, musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Mit einem Blitzstart hatte sich Nato die Führung schon auf den ersten Metern gesichert.

Weniger Glück hatte Natos Teamkollege Carlos Sainz jr. Der Meisterschaftsleader musste im Qualifying zum ersten Lauf eine bittere Pille schlucken, weil im falschen Moment die roten Flaggen geschwenkt wurden. Der Red Bull-Junior seufzte: «Das war ein kleines Desaster, zudem wurde ich auf meiner zweiten Runde aufgehalten. Ich bin überzeugt, dass ich die Pole hätte holen können, wenn ich eine saubere Runde hätte fahren können.»

Mit dem vierten Rang betrieb der Sohn der gleichnamigen Rallye-Legende Schadensbegrenzung. Im zweiten Qualifying lief es besser, Sainz jr. sicherte sich den zweiten Startplatz, musste am Ende aber mit Platz 6 Vorlieb nehmen, weil sein Auto Ausgangs der ersten Kurve in den Anti-Stall-Modus schaltete.

Ein gutes Wochenende erlebte hingegen Red Bull-Junior Pierre Gasly, der in beiden Rennen die schnellste Rennrunde drehte und als Zweiter und Dritter gleich zwei Mal aufs Treppchen durfte. Der 18-jährige Franzose, der in zwei Wochen zu seinem Heimrennen auf dem Circuit Paul Ricard antritt, erklärte fröhlich: «Das war ein gutes Wochenende. Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht und ich habe das Fahren wirklich genossen. Nun müssen wir nur noch das Qualifying richtig hinbekommen, damit ich von der Pole starten kann, dann können wir beim nächsten Mal gewinnen.

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