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Neuer Acura LMDh absolviert Testfahrt in Magny-Cours

Von Oliver Müller
Der Acura ARX-06 in Magny-Cours

Der Acura ARX-06 in Magny-Cours

Der Acura ARX-06 für die neue LMDh-Klasse war auf der Rennstrecke von Magny-Cours zu seiner ersten richtigen Testfahrt unterwegs. Matt McMurry und Werksfahrer Ricky Taylor saßen für zwei Tage am Steuer des Prototypen.

Nächster Schritt in der Entwicklungsphase des Acura ARX-06: Das Fahrzeug hatte vor wenigen Tagen den Shakedown auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet absolviert. Nun wurde die erste richtige Testfahrt unternommen. Diese fand ebenfalls in Frankreich statt. Schauplatz war die Strecke von Magny-Cours. Im Cockpit saßen Matt McMurry und Werksfahrer Ricky Taylor. McMurry ist als Ingenieur zudem in die Entwicklung des Fahrzeuges eingebunden.

Insgesamt zwei Tage war der Acura ARX-06 in Magny-Cours unterwegs. Dabei wurde auch die erste Fahrt bei Dunkelheit unternommen. Dass die amerikanische Edelmarke Acura den Rennwagen in Frankreich testet, hat einen einfachen Grund. Das Fahrzeug baut auf dem LMP2-Chassis des französischen Konstrukteurs Oreca auf.

Acura bringt über Honda Performance Development den Motor für den LMDh ins Projekt mit ein, der rund 500 Kilowatt leistet. Über die Konfiguration des Aggregats ist kaum etwas bekannt. Gerüchte sprechen von einem V6-Turbo. Dazu kommt noch ein Einheits-Hybridsystem, das alle LMDh-Fahrzeuge verwenden müssen.

«Natürlich ist es noch früh. Aber ich muss sagen, dass wir mit den Ergebnissen der ersten Shake-Down-Läufe letzte Woche in Paul Ricard und dem zweitägigen Test, der bis in die Nacht hinein dauerte, ziemlich zufrieden sind», so David Salters (Präsident und technischer Direktor von Honda Performance Development). «Jeder in unserem Team von ORECA, HPD, den Organisationen Wayne Taylor Racing und Meyer Shank Racing hat bei der Vorbereitung und Durchführung dieser ersten Läufe außerordentlich gut zusammengearbeitet. Jetzt beginnt die wirklich harte Arbeit.»

Der Acura LMDh soll sein Debüt bei der 2023er Ausgabe der 24h von Daytona geben und dann die volle IMSA-Saison bestreiten. Konkurrenten sind dann die LMDh-Fahrzeuge von Porsche, Cadillac und BMW.

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