MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

12h Bathurst: Geerbte Pole-Position für Mercedes-AMG

Von Oliver Müller
Aston Martin sicherte sich die schnellste Zeit im Top-10-Shootout der 12 Stunden von Bathurst. Der britische Wagen bekam jedoch eine Grid-Strafe. Somit fährt ein Mercedes-AMG GT3 vom ersten Startplatz aus los.

Die Startaufstellung für die diesjährige Ausgabe der 12 Stunden von Bathurst steht fest. In einem richtig spannenden Top-10-Shootout sicherte Werksfahrer Raffaele Marciello seinem Hersteller Mercedes-AMG die Pole-Position. Der Italiener umrundete den 6,213 Kilometer langen Kurs rund um den Mount Panorama in exakt 2.02,9348 Minuten. (Das ist kein Schreibfehler: In Bathurst werden tatsächlich auch Zehntausendstel gemessen.) «Wir sind in einer guten Position für das morgige Rennen. Dann werden wir sehen, welches Endergebnis herausspringt», blieb Marciello, der zusammen mit Maxi Buhk und Maxi Götz fährt, nach getaner Arbeit ganz entspannt.

Die Schlagzeilen im Top-10-Shootout schrieb jedoch ein Anderer. Denn es war Jake Dennis, der mit 2:02,4946 Minuten die Bestzeit im alten Aston Martin Vantage GT3 erzielen konnte. Der vom Schweizer Team R-Motorsport eingesetzte Wagen muss das Rennen am Sonntag jedoch von der dritten Position aus starten. Grund: In einer vorangegangenen Quali-Session wurde der Wagen zu schnell in der Boxengasse geblitzt, was eine Grid-Strafe von zwei Plätzen zur Folge hatte. «Es war unglaublich, was mir das Auto eben gerade gegeben hat. Ich musste dann eigentlich nur noch schnell und sauber fahren. Ich bin sehr glücklich. Wir sind hier als Team zum ersten Mal in Bathurst», konnte der Brite dennoch ordentlich jubeln. Er teilt sich das Auto mit Matthieu Vaxiviere und dem Deutschen Marvin Kirchhöfer, der beispielsweise auch aus dem ADAC GT Masters bekannt ist.

Die komplette erste Startreihe für Mercedes-AMG machte Maro Engel perfekt. Der Deutsche, der zusammen mit Luca Stolz und Gary Paffett in Bathurst unterwegs ist, schaffte im Shootout eine Zeit von 2:03,0419 Minuten. «Das Auto fühlt sich gut an und hat eine ansprechende Pace», blickt DTM-Champion Paffett zuversichtlich auf das Rennen voraus.

Durch die viertbeste Zeit von Steven Kane wird der Continental GT3 vom Bentley Team M-Sport ebenfalls aus der zweiten Reihe losfahren. Kane, der mit Jules Gounon und Jordan Pepper antritt, kam auf eine Runde von 2:03,1083 Minuten. Dahinter folgen der Mercedes-AMG GT3 von Yasser Shahin, David Reynolds und Luke Youlden mit 2:03,1735 Minuten und der Audi R8 LMS von der Linde, Garth Tander und Frederic Vervisch mit 2:03,1791 Minuten auf den Startpositionen fünf und sechs.

Die 12 Stunden von Barthurst werden (wie üblich) am frühen australischen Morgen bei Dunkelheit gestartet. Somit geht es in Bezug auf die mitteleuropäische Zeit schon am Samstagabend ab 19:45 Uhr los. Auf der Website der Intercontinental GT Challenge wird auch ein Live-Stream eingerichtet. Hier das Ergebnis des Top-10-Shootaouts zum Nachlesen (Achtung dort ist die Strafe für den Aston Martin natürlich nicht vermerkt.)

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