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Auto-Salon Genf: Alle «grünen» Autos auf einen Blick

Von Otto Zuber
Der Nissan Leaf, ein 100%-Elektrofahrzeug, wurde 2011 zum Car of the Year gekrönt

Der Nissan Leaf, ein 100%-Elektrofahrzeug, wurde 2011 zum Car of the Year gekrönt

Die Organisatoren des Auto-Salons Genf geben auch dieses Jahr einen Faltprospekt heraus, der sämtliche am Salon ausgestellten umweltfreundlichen Fahrzeuge aufliste

Der internationale Automobil-Salon publiziert zusammen mit EnergieSchweiz, dem Programm des Bundesamtes für Energie BFE zur Promotion von Energieeffizienz, bereits zum zweiten Mal eine Liste der umweltfreundlichen am Salon ausgestellten Fahrzeuge. Der Faltprospekt führt alle Modelle auf, die nicht mehr als 95 g CO2/km ausstossen und dies ungeachtet ihrer Antriebstechnologie.

Dieser Wert entspricht dem CO2-Emmissionszielwert, der ab dem Jahr 2021 in der EU gelten wird. Rund 100 der 900 ausgestellten Fahrzeuge entsprechen diesen Anforderungen bereits heute. Der Prospekt ist nicht nur an den Salon-Eingängen und am Stand der Vereinigung e’mobile (Halle 5, Stand 5141) verfügbar, sondern kann auch auf der Salon-Webseite aufgerufen werden.

Die Bundesrätin Doris Leuthard wird am kommenden 5. März an den Salon-Eröffnungsfeierlichkeiten teilnehmen. Ob sie die Gelegenheit nutzt, mit ihrem neuen Geschäftsauto, einem Tesla (100 % Elektrofahrzeug), vorzufahren, ist noch nicht bekannt.

Autobauer und Ingenieure sind seit Anbeginn und ohne Unterlass bestrebt, das Auto als Ganzes zu verbessern. Das Augenmerk des Autofahrers hingegen richtete sich in den Anfängen hauptsächlich auf die Leistung.

Mit steigendem Verkehrsaufkommen stand anschliessend die Sicherheitsfrage im Zentrum und schliesslich finden heute vor allem sparsame und emissionsarme Antriebstechnologien die Gunst der Käuferschaft. Tatsächlich sah sich die Automobilindustrie anlässlich der Wirtschaftskrise 2008 gezwungen, den Turbo diesbezüglich einzulegen.

Um den Ansprüchen einer neuen Generation von Automobilisten gerecht zu werden, wurde die Entwicklung einer ganzen Reihe alternativer Antriebsmodi (elektrisch, hybrid – Benzin/elektrisch, Diesel/elektrisch -, Wasserstoff, Erdgas, Biobrennstoffe) hektisch vorangetrieben. Diese hatte bereits zehn Jahre zuvor mit dem Ziel begonnen, die Emissionen zu reduzieren. Hinzu kam das «Downsizing» der traditionellen Verbrennungsmotoren, um den Verbrauch zu senken.

Man erinnere sich an Toyota; die Marke hat ihr erstes Hybridmodell Prius bereits 1997 auf den Markt gebracht, dicht gefolgt von Honda mit dem Insight (1999). Ford bot ab 2004 den ersten Hybrid-SUV, Escape, an. Dodge zog mit dem Pick-up RAM nach und Chevrolet lancierte das Modell Silverado.

Gewagte und manchmal auch ein bisschen verrückte Konzepte wurden entworfen oder neu ausgegraben. 2009 waren am Automobil-Salon Genf «Pavillon Vert» erstmals alle Projekte auf einen Blick zu sehen. Der Besucher konnte sich ein Bild darüber machen, welcher Zukunft die Automobilwelt entgegen schritt.

Heute bieten alle grossen Hersteller saubere Fahrzeuge an. Längst haben Sport- (Ferrari, Lamborghini, Lotus, Porsche) und Prestigemarken (Audi, BMW, Lexus, Mercedes) sowie Newcomers (z. B. Tesla) nachgezogen. Der Nissan Leaf, ein 100% Elektrofahrzeug, wurde 2011 zum Car of the Year gekrönt, genau wie der Opel Ampera/Chevrolet Volt, ein Benzin-Elektro-Hybrid, im Jahre 2012. Eine neue von der FIA anerkannte internationale Weltmeisterschaft, die Formule E, bestreitet ihre erste Saison 2014-2015 mit Elektromonoposto.

Online gibt es auch eine Liste aller zurzeit in der Schweiz erhältlichen energieeffizienten Personenwagen.

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