MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marcel Schrötter im Kiesbett: Zu früh attackiert

Von Thorsten Horn
Aller Anfang ist schwer. Das musste Marcel Schrötter mal wieder erfahren. Am heutigen Freitag stürzte sich der Bayer in sein neuestes Abenteuer, wobei 4 Räder einmal kurzzeitig nicht reichten, um auf der Bahn zu bleiben.

An diesem GP-freien Wochenende absolviert Marcel Schrötter im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring einen Gaststart in der ADAC TCR Germany. Eigentlich wollte er es im VIP-Auto des Hyundai Team Engstler gemütlich angehen lassen, erst einmal seinen Teamkollegen folgen und sie studieren. Das gelang im 1. freien Training allerdings nur bedingt.

«Nach einer Runde fühlte ich mich schon ziemlich wohl und habe gleich etwas attackiert. Nachdem mir P3 angezeigt wurde habe ich das Auto nach drei Runden leider verloren. Ich landete im Kies und sorgte so für eine rote Flagge. Danach habe ich es etwas langsamer angehen lassen und meine Zeit nicht mehr verbessern können», erklärte der 27-jährige Bayer.

Am Ende landete er mit 2,5 Sekunden Rückstand auf den Lokalmatador und Tabellenleader Dominik Fugel aus Chemnitz auf dem zehnten und somit vorletzten Platz, was nicht das Ende der Fahnenstange sein soll. «Ich möchte mich einfach nur ordentlich schlagen. Aber es bleibt in einer halben Stunde Training sehr wenig Zeit, um alles zu lernen. Der Reifenluftdruck ist extrem wichtig. Nach ein paar Runden fährt man wieder rein und lässt den Luftdruck anpassen. Da ist so ein Training schnell rum. Ich denke, Top-6 oder Top-8 wäre fürs erste Mal okay.»

Zu seinen ersten Eindrücken im ca. 340 PS starken Hyundai i30 N TCR sagte er: «Ich hatte zwar meine Vorstellungen, aber auch noch eine kleine Unsicherheit, wie es sich letztlich anfühlt, weil ich Null Erfahrung in solch einem Auto auf der Rennstrecke habe. Ein positiver Punkt ist, dass ich die Strecke kenne und die Geschwindigkeiten einigermassen einschätzen kann. Dennoch ist mit dem Auto alles anders. Ich musste erst einmal verstehen, wie das Auto funktioniert, wann schalte ich im richtigen Moment runter und wie fest muss ich auf die Bremse treten. Im Endeffekt ist es doch etwas anders als ich es mir vorgestellt habe.»

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