MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Philipp Öttl fehlten in Motegi 0,3 bis 0,5 Sekunden

Von Petra Wiesmayer
Philipp Öttl reist aus Japan ohne weitere WM-Punkte ab

Philipp Öttl reist aus Japan ohne weitere WM-Punkte ab

Nach Platz 13 vor einer Woche in Buriam konnte KTM-Fahrer Philipp Öttl beim zweiten von vier Überseerennen in Folge als 16. keine Punkte holen. Für den 22-Jährigen war das Rennen schon kurz nach dem Start gelaufen.

Nach einer total verregneten Veranstaltung im Vorjahr, war das Wetter, mit Ausnahme von Freitagnachmittag, stets freundlich. Philipp Öttl vom Team Schedl GP Racing erreichte am ersten Trainingstag mit knappem Rückstand den siebten Rang. Im Zeittraining landete der KTM-Fahrer jedoch nur auf Rang 22. Ein missglücktes Überholmanöver auf seiner schnellsten Runde, bei der er von der Strecke abkam war der Grund. Somit musste der 22-jährige von der achten Startreihe ins Rennen gehen.

Mit über 96.000 Motorrad Fans gab es in Motegi einen neuen Besucher Rekord. Philipp startete zunächst gut, musste aber noch auf der Startgerade das Gas schließen, da sich zwei Fahrer vor ihm touchierten. Weitere Plätze verlor er durch einen Sturz direkt vor ihm. So beendete er die Startrunde nur auf dem 26. Rang.

Gleich zu Beginn setzte sich vorne eine Gruppe ab, sodass der Ainringer die Chance auf einen vorderen Rang einbüßte. Da beide Gruppen die gleichen Rundenzeiten fuhren, konnte er auch nicht mehr aufschließen.

Nach 20 Runden überquerte Öttl mit einen Rückstand von neun Sekunden auf dem Sieger als 16. die Ziellinie. In der Gesamtwertung fiel er um einen Rang auf Platz 14 zurück. Gleich am kommenden Wochenende geht es in Phillip Island mit dem Grand Prix von Australien weiter.

«Das ganze Wochenende haben mir 0,3 bis 0,5 Sekunden gefehlt. Darum konnte ich im Rennen auch nicht richtig attackieren», erklärte Öttl. «Auch das Überholen war schwierig. Wenigstens war der Rückstand auf den ersten nicht allzu groß. Ich werde in Australien die Situation analysieren und versuchen es dort besser zu machen.»

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