MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nicky Hayden findet letzte Ruhe in Owensboro

Von Sharleena Wirsing
Am heutigen Montag wird Ex-MotoGP-Weltmeister Nicky Hayden in seiner Heimat Owensboro in Kentucky beigesetzt. In der St. Stephen Cathedral fand ein Gedenkgottesdienst statt, der live auf Facebook übertragen wurde.

Nicky Hayden zog sich bei einem Rennradunfall am 17. Mai 2017 so schwere Verletzungen zu, dass sich seine Familie um Mutter Rose und Vater Earl am 22. Mai entschied, die lebenserhaltenden Maßnahmen zu beenden. Nun wird der ehemalige MotoGP-Weltmeister und Superbike-Pilot in seiner Heimat Kentucky beigesetzt.

Der Gedenkgottesdienst für Nicholas Patrick «Nicky» Hayden wurde live via Facebook übertragen, um auch seinen zahlreichen Fans die Gelegenheit zu geben, sich vom beliebten Amerikaner zu verabschieden. Auch prominente Weggefährten wie Colin Edwards waren angereist, um Nicky die letzte Ehre zu erweisen.

Der Trauerzug folgte Haydens dunkelblauem Sarg, der von acht Männern getragen wurde, um 19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit in die St. Stephen Cathedral, in der sich bereits zahlreiche Trauernde eingefunden hatten und «Jesus remember me» sangen. Nickys Verlobte Jackie Marin stand dabei gemeinsam mit Familienmitgliedern und Freunden am Sarg ihres verstorbenen Verlobten.

«Nicky kam an jedem Sonntag in unsere Kirche, an dem er zuhause war. Er war seinem Glauben treu», erklärte einer der Priester, bevor von seiner Familie ein mit Kreuzen verziertes Tuch über den Sarg des Amerikaners gebreitet wurde.

«Wir könnten über Nickys Leistungen und Auszeichnungen sprechen, doch heute sprechen wir über Nicky den Sohn, den Bruder, den Onkel und den Seelenverwandten», betonte einer der Geistlichen. «Father Tommy» erzählte persönliche Anekdoten über Nicky, die sogar für Lachen bei den Trauernden sorgten.

Nicky hinterlässt seine Eltern Earl und Rose, seine Geschwister Tommy, Jennifer, Roger und Kathleen, seine Verlobte Jackie Marin sowie seine Nichten und Neffen.

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