MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Scott Redding: «Schlechteste Wahl meines Lebens»

Von Frank Aday
Scott Redding

Scott Redding

Aprilia-Werkspilot Scott Redding blickt auf seine GP-Karriere zurück. Der Brite glaubt nun zu wissen, warum er sein wahres Potenzial in der MotoGP-Klasse bisher nicht entfalten konnte.

2013 musste Scott Redding im Moto2-WM-Kampf gegen Pol Espargaró eine herbe Niederlage einstecken, da er im Qualifying des Australien-GP stürzte und sich einen Bruch im Handgelenk zuzog. Seit seinem MotoGP-Aufstieg 2014 erreichte Redding nur die Gesamtränge 12, 13, 15 und 14. Beim Saisonauftakt 2018 in Katar ging der Aprilia-Pilot als 20. leer aus.

«Ehrlich gesagt, war es die schlechteste Entscheidung meines Lebens, 2014 in die MotoGP-Klasse aufzusteigen», blickt Redding zurück. «Ich hätte in der Moto2-Klasse bleiben sollen. Damals hatte ich dort aber durch mein Gewicht einen großen Nachteil. Ich hätte 15 kg mehr als die Moto2-Gegner mit mir herumgeschleppt, darum wagte ich den Sprung in die MotoGP-Klasse. Ich bekam aber ein schlechtes Bike, eine Open-Honda [im Gresini-Team]. Im folgenden Jahr bei Marc VDS war es auf deren Honda noch schlimmer. Dann wechselte ich zu Pramac-Ducati, wo alles in Ordnung war, aber dann endete die Zusammenarbeit.»

«Wenn du nicht auf dem besten Bike sitzt, musst du härter kämpfen. Die Moto2-Klasse ist ein gutes Beispiel dafür. In meinem ersten Jahr fuhr ich eine Suter, zeigte gute Rennen, musste dafür aber sehr hart fahren. In drei Rennen kam ich deshalb nicht ins Ziel. Als ich 2012 eine Kalex erhielt, erlebte ich ein gutes Jahr mit fünf Podestplätzen. 2013 war es hart für mich, nicht den Titel zu gewinnen. Ich hatte Pech. Aber solche Dinge passieren im Leben», erklärte Redding im Gespräch mit den Kollegen des «On Track Off Road Magazine».

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