MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Martin (Ducati/3.): «Birgt hohe Sturzgefahr»

Von Sarah Göpfert
Jorge Martin startete erfolgreich in den Österreich-GP

Jorge Martin startete erfolgreich in den Österreich-GP

Vorjahres-Sieger Jorge Martin legte am Freitag auf dem Red Bull Ring gut los und freute sich über Rang 3. Weniger glücklich zeigte sich der Ducati-Pilot über die neue Schikane und die nächstjährige Sprintrennen-Regelung.

«Durch die wechselhaften Streckenbedingungen am Morgen war der Tag eine Herausforderung. Dennoch war ich konkurrenzfähig und meine Pace auf gebrauchten Reifen war gut», resümierte Jorge Martin seinen ersten Arbeitstag beim Österreich-GP, den der Pramac-Ducati-Pilot als Dritter beendete. Auf den Tagesschnellsten und Teamkollege Johann Zarco verlor der Spanier gerade einmal 0,029 sec.

An den Red Bull Ring hat Martin zahlreiche gute Erinnerungen, im Vorjahr feierte er hier seinen ersten MotoGP-Sieg sowie mit Platz 3 eines seiner insgesamt sechs MotoGP-Podeste. In Hinblick auf das 28-Runden-Rennen am Sonntag stellte der WM-Elfte erste Überlegungen auf: «Der Medium-Hinterreifen ist normalerweise mein Rennreifen, aber auf dieser Strecke funktioniert er nicht so gut. Wir müssen für das Rennen daher herausfinden, ob der harte oder weiche Reifen besser geeignet ist.»

Die neue Schikane auf der 4,348 km langen Piste soll für mehr Sicherheit sorgen, doch Martin sieht in ihr neues Gefahrenpotenzial: «Ich war in dem Abschnitt der Schnellste, ich mag sie also. Ich denke, die Stelle ist nun weniger gefährlich wenn man stürzt. Aber die Schikane birgt an sich eine höhere Sturzgefahr, da sie viele Bodenwellen hat. Außerdem sind es zwei Kurven mehr und damit zwei Stellen, an denen man zu Boden gehen kann.»

Auch die nun bekanntgewordene Regelung, dass ab 2023 am Samstag ein Sprintrennen über die halbe Renndistanz vom Sonntag ausgetragen werden wird, fand beim 24-Jährigen wenig Anklang. «Ich bin über diese Meldung nicht sonderlich glücklich, da es für alle sehr anstrengend und stressig werden wird. Aber für die Show und die MotoGP ist es sicher der richtige Schritt.»

MotoGP, kombinierte Zeiten nach FP2, Spielberg:

1. Zarco, Ducati, 1:29,837 min
2. Miller, Ducati, + 0,024 sec
3. Martin, Ducati, + 0,029
4. Quartararo, Yamaha, + 0,040
5. Bagnaia, Ducati, + 0,160
6. Marini, Ducati, + 0,193
7. Bezzecchi, Ducati, + 0,229
8. Bastianini, Ducati, + 0,229
9. Viñales, Aprilia, + 0,276
10. Brad Binder, KTM, + 0,291
11. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,310
12. Nakagami, Honda, + 0,474
13. Rins, Suzuki, + 0,484
14. Pol Espargaró, Honda, + 0,527
15. Mir, Suzuki, + 0,618
16. Alex Márquez, Honda, + 0,672
17. Morbidelli, Yamaha, + 0,780
18. Dovizioso, Yamaha, + 0,802
19. Di Giannantonio, Ducati, + 0,863
20. Savadori, Aprilia, + 1,037
21. Bradl, Honda, + 1,345
22. Oliveira, KTM, + 1,478
23. Gardner, KTM, + 1,487
24. Darryn Binder, Yamaha, + 1,738
25. Raúl Fernández, KTM, + 2,141

MotoGP-Ergebnis FP1, Spielberg:

1. Miller, Ducati, 1:30,756 min
2. Zarco, Ducati, + 0,618 sec
3. Mir, Suzuki, + 0,820
4. Martin, Ducati, + 0,860
5. Quartararo, Yamaha, + 1,017
6. Rins, Suzuki, + 1,119
7. Brad Binder, KTM, + 1,157
8. Nakagami, Honda, + 1,185
9. Bastianini, Ducati, + 1,220
10. Dovizioso, Yamaha, + 1,251
11. Viñales, Aprilia, + 1,318
12. Bezzecchi, Ducati, + 1,565
13. Oliveira, KTM, + 1,666
14. Alex Márquez, Honda, + 1,681
15. Morbidelli, Yamaha, + 1,732
16. Bagnaia, Ducati, + 1,757
17. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,801
18. Bradl, Honda, + 1,992
19. Di Giannantonio, Ducati, + 2,019
20. Pol Espoargaró, Honda, + 2,149
21. Savadori, Aprilia, + 2,207
22. Marini, Ducati, + 2,242
23. Fernández, KTM, + 3,040
24. Darryn Binder, Yamaha, + 4,316
25. Gardner, KTM, + 4,336

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