MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Casey Stoner: Erster Test mit dem Production-Racer

Von Oliver Feldtweg
Casey Stoner testete in Motegi heute die 2013-Werksmaschine und nachher erstmals den Production-Racer für 2014. Er war beeindruckt.

Die Honda-Testfahrten des zweifachen MotoGP-Weltmeisters Casey Stoner stehen wettermässig unter einem schlechten Stern. Der Australier konnte gestern in Motegi wegen der tristen Witterung nicht testen; heute konnte er immerhin bei bewölktem Himmel die Werks-Honda RC213V probefahren.

Am Nachmittag erprobte Casey auch den neuen Production-Racer mit der Bezeichnung RCV1000R, den nächstes Jahr Karel Abraham und Scott Redding lenken werden.

Stoner sass zum ersten Mal auf diesem käuflichen MotoGP-Renner und fuhr damit ähnlich schnell wie mit der Werksmaschine. Um 15.45 Uhr Ortszeit musste Stoner wegen des schlechten Wetters frühzeitig aus dem Sattel steigen.

«Leider spielte das Wetter auch bei diesem Test eine grosse Rolle», stellte der Weltmeister von 2007 und 2011 fest. «Das ist ein bisschen frustrierend. Wir haben das Testprogramm, das wir uns für diese zwei Tage vorgenommen hatten, nicht einmal annähernd abspulen können. Wir wollten dann alles am heutigen Donnerstag machen, aber das war aussichtslos. Denn es drohte weiterer Regen. Wir haben ein Basis-Set-up für die 2013-Werksmaschine gefunden und dann zwei Chassis-Varianten erprobt. Wir haben deutliche Verbesserungen erzielt.»

«Den Production-Racer haben wir auch probiert. Er hat mich beeindruckt», ergänzte Stoner. «Er ist besser als ich erwartet habe. Er vermittelt ein ähnliches Gefühl wie die 2013-Maschine. Aber er hat weniger Power und fühlt sich bei der Motorbremse und beim Chassis anders an. Wenn man noch ein paar Änderungen macht, kann das ein konkurrenzfähiges Motorrad sein.»

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