MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Danilo Petrucci (9.): Erneut schneller als Hernandez!

Von Sharleena Wirsing
Obwohl Danilo Petrucci nur eine GP14.1 pilotiert, besiegt er regelmäßig seinen Teamkollegen Yonny Hernandez auf der GP14.2. Auf dem Sachsenring war «Petrux» Neunter.

Von Startplatz 15 aus stürmte Danilo Petrucci auf dem Sachsenring in die Top-10. Der Italiener schnappte sich Platz 9 vor den Suzuki-Piloten Aleix Espargaró und Maverick Viñales.

«Ein Top-10-Resultat, das mit den Zähnen erkämpft war. Ich wusste, dass mein Startplatz unverdient war, da ich den weichen Reifen nicht richtig nutzen konnte. Doch ich wusste, dass wir im Rennen alle unter denselben Bedingungen antreten. Mein Gefühl war von Anfang an gut. Ich war bei den Bremspunkten sehr effektiv. Daher konnte ich viel Risiko eingehen und hart pushen. Das Resultat will ich meinem Team widmen, das am Morgen im Warm-up einen großartigen Job machte. Die Strategie für das Rennen war perfekt. Zwischen mir und meinen Jungs herrscht eine gute Stimmung. Das macht mich sehr glücklich», schwärmte Petrucci.

Yonny Hernandez hatte im Qualifying mit Platz 5 geglänzt. Doch im Rennen lief es nicht nach Plan. Zunächst kämpfte er gegen Iannone um den fünften Rang, doch in Runde 7 zog auch Smith an ihm vorbei. Eine Runde später überrumpelten ihn Crutchlow und Dovizioso. Platz 8 konnte der Kolumbianer bis zur 25. Runde verteidigen, doch dann attackierten ihn Pol Espargaró, Petrucci, Viñales und Aleix Espargaró. Am Ende belegte Hernandez nur Platz 12.

«Es war ein schwieriges Rennen», schnaufte Hernandez. «Ich bekam nie das richtige Gefühl für das Bike. Das Hinterrad slidete stark, die Front drohte immer einzuklappen. Unglücklicherweise konnten wir nicht die Rundenzeiten aus den Trainings erreichen. Ich nahm viele Risiken in Kauf, aber in den letzten Runden muss ich meine Pace verringern, um ins Ziel zu kommen und ein paar Punkte zu sichern.»


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