MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jago Geerts (Yamaha): «Ich denke nicht an den Titel»

Von Adam Wheeler
Jago Geerts in Maggiora

Jago Geerts in Maggiora

Yamaha-Werksfahrer Jago Geerts stand am vergangenen Sonntag beim Italien-GP in Maggiora als Dritter erstmals in dieser MX2-Saison auf dem Podest. Trotzdem gibt er sich zurückhaltend.

Jago Geerts begann die WM-Saison nur mit den Gesamträngen 12 und 11 in Russland und Großbritannien, nachdem er sich im letzten Vorbereitungsrennen in Frankreich das linke Knie angeschlagen hatte. Trotz der Rückkehr auf das Treppchen sieht sich der Vizeweltmeister des Vorjahres aber noch nicht wieder im Titelrennen.

Der 21-jährige Belgier war 2020 der größte Gegner von Champion Tom Vialle und ging als einer der großen Favoriten in die laufende Saison. Die Verletzung so kurz vor dem WM-Start war aber ein herber Rückschlag für den Yamaha-Star, der stattdessen seinen neuen Teamkollegen Maxime Renaux in Materley Basin siegen sah. In Italien war es dann der Rookie im Monster Energy Yamaha Team, Thibault Benistant, der seinen ersten Laufsieg bejubelte.

«Die ersten zwei Rennen der Saison waren wirklich hart mit der Knieverletzung, aber es wird viel besser», betonte Geerts nach den Rängen 4 und 5 in den zwei Rennläufen von Maggiora. «Ich habe noch nicht wirklich die Pace, mit der ich um den Sieg kämpfen könnte, aber ich werde in diesen zwei Wochen hart trainieren.»

Yamaha jagt den ersten MX2-Titel seit 2007. Nach drei Grand Prix trennen die Top-5 der MX2-Tabelle nur 14 Punkte, während Geerts als Neunter einen Rückstand von 46 Punkten auf Spitzenreiter Mattia Guadagnini (Red Bull KTM) aufweist.

«Ich denke im Moment nicht an den Titel», hielt Geerts fest. «Aber es ist eine lange Saison, in der alles passieren kann. Zunächst will ich zu meinen 100 Prozent finden und wieder um den Sieg kämpfen.»

Drei der ab dem 18. Juli anstehenden vier Rennen finden auf sandigem Untergrund statt: Oss, Kegums und Lommel könnten Geerts auf seinem Weg zurück zur Bestform entgegenkommen.

MX2-WM-Stand nach Runde 3:

1. Mattia Guadagnini (I), KTM, 113
2. Maxime Renaux (F), Yamaha, 111, (-2)
3. Ruben Fernandez (E), Honda, 108 (-5)
4. Mathys Boisramé (F), Kawasaki, 105, (-8)
5. Roan van de Moosdijk (NL), Kawasaki, 99, (-14)
6. Jed Beaton (AUS), Husqvarna, 80, (-33)
7. René Hofer (A), KTM, 79, (-34)
8. Simon Längenfelder (D), GASGAS, 70, (-43)
9. Jago Geerts (BEL), Yamaha, 67, (-46)
10 . Jed Beaton (AUS), Husqvarna, 67, (-46)
11. Tom Vialle (F), KTM, 50, (-63)
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20. Lion Florian (D), KTM, 13, (-100)
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25. Michael Sandner (A), KTM, 8, (-105)

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