Arnaud Tonus: Schmerzen, Operation, keine Rennen
Arnaud Tonus steht eine lange Pause bevor
Arnaud Tonus hat sich Ende Januar beim Training in Italien die Schulter ausgekugelt, eine dreiwöchige Pause wurde nötig. Der Schweizer reiste zum ersten Grand Prix nach Katar, ohne viel auf dem Motorrad trainiert zu haben. Das MX2-Rennen musste er wegen zu großer Schmerzen im Schienbein aufgeben, das er sich letzten Herbst gebrochen hatte. Bei den folgenden Grands Prix in Thailand und den Niederlanden fehlte er.
Vergangene Woche ließ sich der Kawasaki Pro Circuit-Pilot in Genf an der Schulter operieren. «Den Eingriff nahm ein bekannter Schulter-Spezialist vor», erklärte der 21-Jährige. «Er sagte mir, dass sich die Operation nicht aufschieben lässt, weil ein Band in der Schulter sehr schwach war.»
Tonus steht nun eine lange Rehabilitationsphase bevor. «Ich habe im La-Tour-Krankenhaus in Genf nette und talentierte Leute um mich, die mit mir und anderen Sportler arbeiten», sagt der Romand. «Ärzte, die den Umgang mit Sportlern gewohnt sind, überwachen alles. Ich weiß nicht wie lange es dauern wird, bis ich wieder in Bestform bin. Sicher ist, dass ich erst wieder Rennen fahre, wenn ich gesund bin.»
Bei Rückkehr mit drei Fahrern
Team und Fahrer haben im Hinterkopf, dass es im Sommer ein Comeback geben soll. «Wichtiger ist aber, dass ich für 2014 fit bin», unterstreicht der Schweizer. «Das wird meine letzte Saison in der MX2-Klasse. Die Schulter-OP gibt mir nun zusätzlich die Möglichkeit, mein Bein ausheilen zu lassen.»
Der Ami Jimmy Decotis bestreitet dieses Wochenende seinen zweiten GP als Tonus-Ersatz. Er wird auch im Team bleiben, wenn Tonus zurückkommt. Dritter Fahrer bei Kawasaki Pro Circuit ist der Italiener Alessandro Lupino.