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Antti Pyrhonen (Husqvarna): Ist Max Nagl zu leicht?

Von Adam Wheeler
Max Nagl hadert mit seiner Traktion am Start

Max Nagl hadert mit seiner Traktion am Start

Max Nagl (Husqvarna) hadert in dieser Saison mit den Starts. Teamchef Antti Pyrhonen sieht die Ursache darin, dass das deutsche Leichtgewicht auf dem Metallgitter einfach keine Traktion findet.

Das Team Rockstar Energy IceOne Husqvarna hat beim letzten WM-Lauf in Valkenswaard mit Gautier Paulin den ersten Saisonerfolg gefeiert. Damit gab es in diesem Jahr in 6 Rennen bereits 4 unterschiedliche Sieger: Antonio Cairoli, Tim Gajser, Shaun Simpson und nun Gautier Paulin.

Von Siegen scheint Max Nagl derzeit weit entfernt zu sein.

Der 29-jährige deutsche Husqvarna-Werksfahrer durchlebt in dieser Saison eine schwierige Zeit. Sein bestes Gesamtergebnis in seinem dritten Husky-Jahr war Rang 8. Nach Meinung von Team-Manager Antti Pyrhonen liegen Nagls Startprobleme am Metallgitter, von dem die WM-Piloten seit dieser Saison starten. Auch kamen erschwerende Umstände hinzu, wie zum Beispiel das Schlammrennen in Indonesien, welches zum Lotteriespiel wurde. Nagl blieb dort im Schlamm stecken und blieb punktelos.

Pyrhonen erklärt die Situation: «Max ist gut. Er arbeitet sehr hart, das ist klar. Er fährt auch nicht schlecht, aber er hadert aus irgend einem Grund mit seinen Starts. Max war immer ein Blitzstarter. Und wenn er an der Spitze des Feldes fährt, läuft er zu Höchstform auf. Wenn er im Feld eingeklemmt ist, wird es sehr schwer für ihn. Die Starts sind im Moment unser Problem», erklärt der Finne, «aber Max arbeitet gut, damit wir gemeinsam eine Lösung finden.»

Die Ursache für Nagls plötzliche Startschwäche sieht Pyrhonen auch darin, dass Nagl einer der leichtesten Fahrer ist. «Mit seinen 68 kg findet er auf dem Metallgitter keinen Grip, um gut aus dem Gatter zu kommen, ohne dass das Vorderrad hochsteigt. Aber das ist leicht gesagt. Eine Lösung zu finden, ist schwieriger. Ich weiß, wenn er seinen ersten 'holeshot' gewinnt, wird sich das Blatt schlagartig wenden und er wird wieder ganz vorn dabei sein. Unser Ziel ist es, den Husky-Zug an der Spitze des Feldes zu sehen.»


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