MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Nach Kieferbruch: Letzte Operation für Tim Gajser

Von Johannes Orasche
Honda-Star Tim Gajser hat die letzte notwendige Operation an seinem im Winter beim Vorbereitungsrennen in Mantova mehrfach gebrochenen Kiefer hinter sich gebracht.

Tim Gajser hat die Tortur rund um sein mehrfach gebrochenen Kiefer endlich hinter sich gebracht. Der 22 Jahre alte Slowene hatte sich im Februar in Mantova bei einem Horrorsturz mit unfassbar harter Landung in einem Gegenhang den Unterkiefer mehrfach gebrochen. Danach verpasste der zweifache Weltmeister den Saisonstart im argentinischen Neuquen in Patagonien und kam auch später für seine Verhältnisse nur langsam in Fahrt.

Jetzt wurde mit der geplanten Operation die letzten Spuren beseitigt. Gajser wurden die Schrauben und Titan-Platten bei dem Eingriff entfernt. Die Operation fand am Dienstag statt. Am Freitag wurde Gajser aus der ärztlichen Obhut entlassen und darf ab sofort wieder auf dem Motorrad trainieren. 

«Es gut, dass jetzt mit dieser Operation das Metall aus meinem Kiefer entfernt ist», zeigt sich Gajser erleichtert. «Ich glaube nicht, dass die Leute realisiert haben, wieviele Klammern und Schrauben mein Kiefer während der abgelaufenen Saison zusammengehalten haben. Es war ein schlimmer Sturz in Mantova. So gesehen war es Glück, dass ich nur mit den Kieferverletzungen davongekommen bin. Aber es war immer noch eine gravierende Verletzung, die mich die Saison über behindert hat. Ich konnte lange Zeit nicht normal essen, auch dahingehend habe ich gelitten.»

Gajser rechnet vor: «Es hat dann damit angefangen, dass wir Zeit für die Vorbereitung in der Vorsaison und auch Zeit auf dem Motorrad verloren haben. Dann waren wir in Argentinien nicht dabei und das hatte einen Effekt.»

Jetzt blickt der WM-Vierte von 2018 nach vorne: «Jetzt nach dieser Operation kann ich zum normalen Leben zurückkehren. Es wird noch ein wenig dauern, denn ich spüre noch leichte Schmerzen. Aber das ist normal nach so einer Operation. Ich bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist und wir jetzt alles hinter uns lassen können. Da die OP jetzt angesetzt wurde, haben wir Zeit und können sicher gehen, auf dem Bike für nächste Saison wieder zu 100 Prozent fit zu sein. Ich kann es kaum erwarten.»

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