MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Steve Dixon zu Matterley: Von der Ruine zum GP-Event

Von Johannes Orasche
Am heutigen Freitag strahlte die Sonne über Matterley

Am heutigen Freitag strahlte die Sonne über Matterley

Steve Dixon, der Veranstalter des Motocross-GP-Events im britischen Matterley Basin, spricht über die turbulenten Geschehnisse der vergangenen Tage.

Die Motocross-WM-Saison 2022 startet mit einer Woche Verspätung am Sonntag mit den Rennen beim britischen Grand Prix in Matterley Basin. Für die Macher des Events waren die vergangenen acht Tag ein Spießrutenlauf der Sonderklasse und ein Wettlauf mit der Zeit.

Durch die verheerenden Windstürme auf der britischen Insel vor einer Woche musste der Saisonauftakt um eine Woche verschoben werden. Das Gelände glich am vergangenen Freitag mehr einem Kriegsschauplatz als einem Austragungsort für einen Motocross-Grand Prix. In der Nacht auf Freitag vor einer Woche sorgte der Orkan für teils große Schäden bei der Infrastruktur einiger GP-Teams, auch ein Baum fiel auf die Piste.

Organisator Steve Dixon gesteht in einer Botschaft an die Szene: «Es war eine gute Entscheidung, dass wir den Termin sofort verschoben haben. Die Winde waren dann auch am Wochenende wieder zurück. Dass wir die Veranstaltung um eine Woche verschieben konnten, hat den britischen Grand Prix gerettet. Dieser Grand Prix ist eine Sache von einem Haufen verrückter und leidenschaftlicher Leute, die somit die Heimat des Motocross weiter gesichert haben.»

Dixon, der einst als Mechaniker beim britischen GP-Star Paul Malin in die WM-Szene kam und später Teamchef wurde, freut sich besonders über die vielen Helfer, die sich gemeldet haben: «Ich bin überwältigt, dass wir so viele Helfer hatten. Es waren großartige Leute, die zum Beispiel sogar auf ihre Wochenendausflüge nach London verzichtet haben. Wir konnten aus einer verwehten Ruine wieder eine Grand Prix-Rennstrecke machen.»

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