MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Frauenfeld: Tagessieg von Tony Cairoli mit der KTM450

Von Kay Hettich
Tony Cairoli: In Frauenfeld mit dem erneuten Wechsel

Tony Cairoli: In Frauenfeld mit dem erneuten Wechsel

Etwas überraschend setzte KTM-Ass Tony Cairoli in Frauenfeld wieder die KTM 450SX-F ein und holte sich den Tagessieg. Nun will er alle noch ausstehenden Rennen gewinnen.

Bei den MXGP-Meetings in Loket und Lommel wechselte Tony Cairoli auf die KTM 350, mit der er von 2010 bis 2014 die Motocross-WM dominierte. Für das Rennen in der Schweiz am vergangenen Wochenende wechselte der KTM-Star erneut und machte zurück auf der 450er ebenfalls eine gute Figur – als Tagessieger festigte er seinen zweiten WM-Rang.

Dabei versicherte Cairoli nach Loket, bis zum Saisonende der 350er treu zu bleiben.

Der 30-Jährige gewann das Qualifikationsrennen am Samstag und überzeugte auch im ersten MXGP-Lauf am Sonntag, den er mit sieben Sekunden Vorsprung auf Honda-Pilot Gautier Paulin gewann. Im zweiten Rennen reichte es jedoch nur zum fünften Platz. «Auch den zweiten Lauf führte ich zu Beginn an», bemerkt der achtfache Weltmeister. «Gajser und Febvre haben mächtig Druck gemacht und sind an einigen Stellen der Piste grosses Risiko eingegangen. Ich versuchte an Gajser dran zu bleiben, war vom ersten Rennen aber etwas erschöpft. Ich muss mich noch an die 450er gewöhnen, so ein Wechsel ist nicht so einfach.»

Cairoli reihte sich für das halbe Rennen auf der dritten Position ein, stürzte aber in der allerletzten Runde. «Ein überrundeter Fahrer kreuzte meine Linie», ärgert sich Tony. «Dabei machte ich einen Fehler und kam zu Sturz. Ich war enttäuscht, weil ich nicht glaubte, den GP noch gewinnen zu können. Aber es ist gut, aus zweiwöchigen Rennpause mit einem Sieg zurückzukommen. Nun will ich auch die restlichen Rennen gewinnen!»

Weil der drittplatzierte Max Nagl wegen einer Verletzung nur Zwölfter wurde, verschaffte sich Cairoli durch den Tagessieg in Frauenfeld im Kampf um den Vize-Titel eine Atempause und hat nun ein Polster von 36 Punkten. WM-Leader Tim Gajser (Honda) liegt um 99 Punkte vorn.

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