Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Wallenwein führt bei der «Pfalz»

Von Toni Hoffmann
DRM-Leader Sandro Wallenwein führt

DRM-Leader Sandro Wallenwein führt

Titelkandidat Sandro hat sich den Sieg am ersten Tag des dritten Laufes zur Deutschen Rallye-Meisterschaft gesichert.

Nach 4 von 13 gefahrenen Wertungsprüfungen bei der ADAC Pfalz-Westrich-Rallye führen Sandro Wallenwein / Marcus Poschner in ihrem Subaru Impreza mit 17,7 Sekunden Vorsprung vor Hermann Gassner / Karin Thannhäuser im Mitsubishi Lancer. «Für uns ein sehr guter Auftakt. Wir sind sehr zufrieden. Besonders die WP 1 und 3 waren sehr selektiv – haben aber sehr viel Spass gemacht», berichtet Sandro im Etappenziel. Etwas enttäuscht zeigte sich sein härtester Kontrahent, Hermann Gassner: «Wir haben leider auf der ersten Sonderprüfung recht viel Zeit verloren. Mit unseren Bestzeiten auf dem Rundkurs in St. Wendel war das nicht auszugleichen. Die Prüfungen machen enorm viel Spass - und ich denke, es wird morgen sicherlich noch einen spannenden Kampf geben.»


Den dritten Gesamtrang belegen Robert Pritzl / Karina Hepperle in einem weiteren Subaru Impreza. «Ich bin halbwegs zufrieden, nur leider haben wir auf der WP 1und 3 sehr viel Zeit verloren. In dem Staub haben wir fast nichts mehr gesehen», erklärt Pritzl. Schnellste Luxemburger sind Patrick und Katia Gengler, die hinter Dirk Riebensahm / Kendra Stockmar-Reidenbach auf Platz 5 liegen.

Überraschend positiv schlagen sich der 25-jährige Youngster Raffael Sulzinger und Co-Pilot Peter Spannbauer, die auf einem exzellenten 6. Gesamtrang liegen. Beide haben einen Vorsprung von 6 Sekunden auf Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher, die mit ihrem Citroën C2 R2max den 2. Platz in der Division 4 und den 8. Gesamtrang belegen. «Raffael macht einen sehr guten Job hier. Ich gehe davon aus, dass das Fahrwerk seines Ford Fiesta für den Schotter auf WP 1 und 3 besser ist als bei unserem Citroen. Aber morgen ist noch ein langer Tag. Da werden wir angreifen.»

Lediglich auf Platz 11 liegen Carsten Mohe / Katrin Becker, die insbesondere mit dem Schotter ihre Herausforderung hatten. «Ich bin ehrlich gesagt nicht zufrieden, da wir mit dem Mégane auf dem Schotter nicht zurecht gekommen sind. Aber für morgen sind wir zuversichtlich – da werden wir unsere Aufholjagd beginnen.»

In dem Duell der beiden Suzuki-Youngster in der DRM haben Sepp Wiegand / Jenny Gäbler einen hauchdünnen Vorsprung von 0,1 Sekunden vor Marijan Griebel / Alexander Rath. «Es ist ein verdammt harter Fight, aber es macht wahnsinnig viel Spass“, berichtet Marijan Griebel im Ziel. „Das wird morgen noch ein verdammt harter Tag», ergänzt Sepp Wiegand.

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