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Ken Roczen (Honda/P5) haderte mit den Whoops

Von Thoralf Abgarjan
In Oakland holte Ken Roczen nach mäßigem Start schnell auf, verlor dann aber seinen Rhythmus und wurde bis auf Platz 5 durchgereicht, weil er Probleme in den Whoops bekam. In San Diego will Roczen wieder angreifen.

Der deutsche HRC-Werksfahrer ,Ken Roczen, büßte beim 4. Lauf zur Supercross-WM in Oakland die Tabellenführung ein, obwohl der Thüringer im Finale zunächst auf gutem Wege an die Spitze zu sein schien.

«Das Rennen in Oakland begann recht gut», resümierte Roczen. «Ich fühlte mich schon im Training super gut mit dem Bike. Ich ging zuversichtlich in das Abendprogramm und konnte mir im Vorlauf auch den besten Startplatz aussuchen.»

Platz 2 im Vorlauf hinter Joey Savatgy (Kawasaki) war eine gute Basis für das abendliche Finale. «Nach dem Vorlauf mussten wir noch ein paar Veränderungen am Setup vornehmen, weil sich die Streckenbedingungen drastisch verändert hatten.»

Das Finale begann für Roczen nicht optimal. In der ersten Runde fand sich der HRC-Pilot auf Rang 6 wieder. «Ich hatte keinen guten Start, aber ich konnte mich schnell auf Rang 2 vorarbeiten.» Begünstigend spielte der Ausfall von Joey Savatgy eine Rolle, der in Oakland eine starke Leistung ablieferte.

Wie zuvor auch einige andere Fahrer, zum Beispiel Marvin Musquin, haderte Roczen in Oakland mit den Whoops. «Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr komfortabel und fiel auf Platz 5 zurück. Das ist zwar nicht ideal, aber immerhin verlasse ich Oakland fit und gesund. Wir haben zwar die Tabellenführung eingebüßt, aber nur ein paar Punkte verloren. Die Saison ist noch lang. Wenn das am Ende unser schlechtestes Rennen war, haben wir keine Probleme. Nun müssen wir uns neu aufstellen, um beim nächsten Rennen in San Diego wieder auf das Podium zu kommen.»

Das 'redplate' des WM-leaders musste Roczen nun ausgerechnet an seinen Erzrivalen Cooper Webb abgeben, mit dem er im letzten Jahr einige Male aneinandergeraten war.

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