MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

STARD-Team mit großem Elan in Deutschland

Von Toni Hoffmann
STARD-Pilot Janis Baumais

STARD-Pilot Janis Baumais

Die nächste Station der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft ist am 13. und 14. Oktober der Estering im norddeutschen Buxtehude, Teamchef Manfred Stohl freut sich auf eine Traditionsstrecke, „«die uns sehr gut liegen könnte»

Ein Déjà-vu des letzten Jahres erleben heuer die Besucher der vorletzten Station der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft. Wie 2017 kommt nächste Woche der Schwede Johan Kristoffersson als bereits vorzeitig feststehender Weltmeister in die deutsche 40.000-Einwohner-Gemeinde Buxtehude. Auf dem dortigen Estering, rund 35 Kilometer südwestlich von Hamburg, freuen sich Zehntausende Fans auf die RX-Topstars rund um ihren neuen, alten König – darunter auch das österreichische STARD-Team.

Tatsächlich reist die STARD-Crew aus Großenzersdorf hochmotiviert nach Norddeutschland. Für den Estering, wo er 2015 selber ins Halbfinale gefahren war, hegt Teamchef Manfred Stohl eine gewisse Sympathie. «Das ist eine Old-Style-Strecke, nicht vergleichbar mit den vielen modernen, weitläufigen Kursen im WM-Kalender. Auf dem Estering ist alles sehr, sehr eng, es gibt fast keine Auslaufzonen, und du bist als Pilot bist praktisch ständig in der Nähe der Leitschiene. Zudem ist der Schotter sehr wellig, es gibt viele Löcher.»

Verhältnisse also, die laut Stohls Gefühl dem STARD-Protagonisten Janis  Baumanis gut liegen sollten. Stohl: «Im letzten Jahr waren dort sowohl er als auch unser Ford Fiesta RX sehr schnell unterwegs.» Da gelang dem 26-jährigen Letten ein Kunststück, auf das auch nicht jeder in seiner Karrierestatistik hinweisen kann. Vor seinem Semifinal-Einzug hatte er in den vier Vorläufen gleich drei Mal Sebastien Loeb zum direkten Gegner – und Baumanis kam dabei jedes Mal vor dem französischen Superstar ins Ziel.

Die gute Leistung beim Halbfinale vorige Woche in Amerika macht dem STARD- Teamchef sichtlich Mut: «In Austin hat die Performance besonders am zweiten Renntag super gepasst. Unsere Ingenieure und Janis haben nach den Läufen in Loheac und Riga, wo wir die Finalphase jeweils knapp verpasst haben, sehr intensiv analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind zuletzt optimal umgesetzt worden. Dass wir da wieder auf die Erfolgsspur zurückgekommen sind, ist der Lohn wirklich harter Arbeit.» Kein Wunder also, dass Manfred Stohl sogar glaubt: «Buxtehude könnte ein Highlight für uns werden. Ich bin sehr optimistisch.»

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