MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

24h Le Mans: Wer fehlt eigentlich in der Startliste?

Von Oliver Müller
Bei den 24 Stunden von Le Mans trifft sich in jedem Jahr die Elite der Sportwagen-Szene. Doch von den vielen in den Sport involvierten Teams werden nicht alle beim Langstrecken-Klassiker antreten.

Insgesamt 60 Fahrzeuge nehmen die diesjährige Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans (16./17. Juni) in Angriff. Das Feld setzt sich aus dem Aufgebot von 30 Prototypen (zehn LMP1 und 20 LMP2) sowie der ebenfalls 30 Wagen starken Fraktion der GTE-Boliden zusammen. Für alle startenden Teams stellt der Auftritt an der französischen Sarthe ganz sicher das Highlight des Jahres dar.
Doch welche Teams befinden sich eigentlich nicht auf der Liste des Veranstalter ACO (Automobile Club de l’Ouest), obwohl sie potentiell für einen Le-Mans-Start in Frage gekommen wären?

Hier geht der Blick zunächst auf die 13 Fahrzeuge, welche aufgrund ihrer erzielten Ergebnisse aus der abgelaufenen Rennsaison vom ACO per Vorab-Einladung bedacht wurden. Von diesen 13 Fahrkarten wurden tatsächlich nur acht eingelöst. So hat das amerikanische IMSA-Team JDC-Miller Motorsport kurzfristig noch einen Rückzieher gemacht. «Nachdem wir die letzten Monate damit verbracht hatten, auf eine Teilnahme hinzuarbeiten, informierten wir die IMSA und den ACO, dass einige unerwartete Herausforderungen in den Planungsprozess gerieten. Das Team konnte keine Vorkehrungen treffen, die es ermöglicht hätten, so wettbewerbsfähig zu sein, wie sie es für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans in diesem Jahr nötig gewesen wäre», ließ die LMP2-Mannschaft verlauten.

Auch die beiden Entries vom taiwanesischen Team AAI, die über die Asian Le Mans Series eingefahren wurden, liefen ins Leere. Die Mannschaft reklamierte zu wenig Vorlauf, um ein Le-Mans-Programm solide auf die Beiden stellen zu können.

Aston Martin Racing hatte durch den Klassensieg in Le Mans 2017 ebenfalls eine Vorab-Einladung erhalten. Die britischen Werksequipe ist über seine beiden Vollzeit-WEC-Startplätze ohnedies in der GTE-Pro-Klasse von Le Mans vertreten. Der Einsatz von drei der brandneuen Vantage AMR war nie anvisiert.

Ähnlich sieht es bei JMW Motorsport aus. Das private Ferrari-Team erhielt zwei Le-Mans-Tickets, wird sich aber auf nur einen 488 GTE konzentrieren. Zumal die Einlösung der Vorab-Einladungen auch an den Vollzeit-Einsatz beider Fahrzeugen während der ganzen Saison gebunden ist.

Mit sagenhaften 17 LMP2 setzt die ELMS (European Le Mans Series) 2018 zu neuen Höhenflügen an. Doch von Prototypen-Teams aus den kontinentalen Championat haben es mit den Ligier JS P217 von United Autosports (2), Panis Barthez Compétition, Algarve Pro Racing und IDEC Sport, den Oreca 07 von G-Drive Racing (2) bzw. Graff-SO24 sowie den Dallara P217 von SMP Racing und Cetilar Villorba Corse nur zehn in das Le-Mans-Startfeld geschafft.

High Class Racing, Repsol Racing Engineering (beide Dallara) sowie der zweite Ligier von IDEC Sport finden sich zumindest auf der Nachrückerliste. Der Dallara von AVF by Adrian Valles, der ELMS-Oreca von DragonSpeed sowie die Oreca von Duqueine Engineering und APR – Rebellion Racing sind an der Sarthe jedoch nicht mit dabei. Größtenteils haben diese Teams auch erst gar keine Bewerbung eingereicht.

Von den sechs GTE-Wagen aus der ELMS schafften es drei ins 60er Feld von Le Mans. Krohn Racing und ELMS-Ferrari von Spirit auf Race befinden sich unter den Nachrückern. Der zweite ELMS-Porsche von Proton Competition ist auch auf den Ersatzplätzen nicht vertreten. Das Team aus Süddeutschland ist mit drei 911 RSR in der GTE-Am-Klasse von Le Mans dennoch extrem stark vertreten.

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