MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Oliver Skach: Die Pechsträhne will nicht enden

Von Andreas Gemeinhardt
Nach dem desaströsen Rennen in Suzuka war die gesamte Flembbo-Truppe voller Euphorie nach Oschersleben gereist, denn es war das vorerst letzte Rennen in dieser Konstellation.

Das Team Flembbo wollten beim Saisonfinale in der Motorsport Arena Oschersleben unbedingt noch einmal punkten. Den Grundstein legte das Team bereits im Zeittraining. Nach einigen Setup-Änderungen konnten sich die Piloten Oliver Skach, Emiliano Bellucci und Florian Galotte für den 24. Startplatz Qualifizieren, eine gute Ausgangsposition.

Startfahrer Florian Galotte machte einen guten Job und konnte sich kontinuierlich nach vorne arbeiten. Zwischenzeitlich auf Gesamtplatz 14 vorgefahren, lief zunächst alles, bis auf einen Wechsel des Quickshifters, ohne Zwischenfälle.

Nach etwas über fünf gefahrenen Stunden rollte die Kawasaki mit der Startnummer 46 plötzlich auf der Gegengeraden aus. Skach schob das Motorrad mit einem ein Elektrik-Problem zurück an Box.

Die Mechaniker beschlossen, den Kabelbaum auszutauschen. Wertvolle Zeit ging verloren und an eine Platzierung in den Punkterängen war nichtmehr zu denken. Gefrustet fuhr das Trio den WM-Lauf auf dem 24. Rang zu Ende.

Für die gesamte Flembbo-Truppe war es ein enttäuschender Abschluss. Teamchef Laurent Engel hat sich entschieden, die Langstreckenweltmeisterschaft nach zehn Jahren zu verlassen. Er strebt andere Projekte an.

«Es war trotz allen Problemen eine schöne Saison», erklärt Oliver Skach. «Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Mit der Sprachbarriere war es nicht immer leicht, aber ich habe die sympathische Truppe aus Paris in mein Herz geschlossen. Auch meine Teamkollegen waren wirklich klasse. Es war mir eine Ehre, mit Ihnen gemeinsam anzutreten. Jetzt freue ich mich auf meine neue Aufgabe im Team GERT56 by rs speedbikes.»

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