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Akkodis ASP will mit Lexus RC F GT3 in die FIA WEC

Von Oliver Müller
Mächtiger Heckflügel am Lexus RC F GT3

Mächtiger Heckflügel am Lexus RC F GT3

Der französische Rennstall von Jérôme Policand plant, in der Saison 2024 in die Sportwagen-WM (FIA WEC) einzusteigen. Dort will man zwei Lexus RC F GT3 einsetzen. Das Auto wurde diese Woche bereits getestet.

In der Saison 2024 wird es in der FIA WEC einige Neuerungen geben. Die LMP2-Klasse wird (außerhalb der 24h Le Mans) abgeschafft und die GT3-Boliden halten Einzug in die WM. Die sogenannte LMGT3-Kategorie löst dann die GTE-Am-Klasse ab. Aktuell noch unklar ist, Fahrzeuge welcher Hersteller vertreten sein werden. Die WEC-Organisatoren wollen zunächst auf Marken setzen, die auch bei den Hypercars unterwegs sind. Es soll aber auch Ausnahmen geben. Zudem bekommt jede Marke auch nur zwei Fahrzeug-Slots zugeteilt. Die Entscheidung welche Einsatzteams zum Zuge kommen, obliegt dem jeweiligen Hersteller.

Toyota ist bekanntlich in der Hypercar-Klasse dabei und bei den Japanern besteht großes Interesse, auch in der LMGT3 aufzulaufen. Mit dem Lexus RC F GT3 (Lexus ist eine Marke des Toyota-Konzerns) wäre auch ein passendes Fahrzeug vorhanden. Nun hat das französische Akkodis ASP Team verlautbaren lassen, als Einsatzteam zwei Lexus in der WEC betreuen zu wollen.

Akkodis ASP war zuletzt mit Mercedes-AMG im GT3-Sport unterwegs - hat aber auch Verbindungen zu Toyota, da man in der französischen GT4 mit dem GR Supra GT4 antritt. Den Lexus RC F GT3 hat Akkodis ASP diese Woche bereits kennengelernt. In Portimão fand ein Reifentest von Goodyear statt, an dem der französische Rennstall teilnahm. Goodyear ist der von den Serienorganisatoren ausgewählte Einheitslieferant für die Reifen in der LMGT3-Klasse.

Zumindest offiziell ist aktuell noch nicht klar, ob die Entries zugelassen werden. Fakt ist, dass die GT3-Plätze in der WEC extrem begrenzt sind. Der Grid wird insgesamt aus rund 36 bis 38 Autos bestehen. Gut 18 Hypercars werden nächstes Jahr erwartet. Somit stehen wohl 18 LMGT3-Plätze zur Verfügung - was bei jeweils zwei Autos neun GT3-Hersteller bedeutet.

Durch die angesprochene Hypercar-Verbindung wären Porsche, BMW, Corvette (wegen Cadillac-Hypercar), Lexus (Toyota-Hypercar), Ferrari und Lamborghini die Favoriten. Auch Ford (über das deutsche Einsatzteam Proton Competition) und Aston Martin haben große Chancen, da sie bereits seit einiger Zeit in der FIA WEC unterwegs sind. Zudem will auch United Autosports mit zwei McLaren 720S GT3 EVO antreten.

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