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Wolff (Mercedes): Zwei Fahrer zu zähmen nicht einfach

Von Andreas Reiners
Toto Woilff

Toto Woilff

Mercedes hat beim Russland-GP einen Doppelsieg eingefahren, den eigentlich Ferrari vor Augen hatte. Für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist das besonders speziell.

Siege wie am Sonntag beim Russland-GP sind auch für Mercedes noch besonders. Siege, die irgendwie vom Himmel fallen. Bei denen das Glück eine große Rolle spielt. Siege, die man sich irgendwo aber auch erkämpft.

«Platz eins und zwei, obwohl wir es nicht erwartet haben: Das zeigt das Spektakuläre an diesem Sport. Die Rennen werden am Sonntag gefahren und auch wenn du nicht das schnellste Auto hast, kannst du immer gewinnen», sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Mercedes spielten mehrere Dinge in die Karten. «Der Ausfall von Sebastian Vettel, aber wir haben auch gewusst, dass eine unserer wenigen Hoffnungen ein Safety Car ist, weswegen wir lange draußen bleiben müssen. Dass sie das Safety Car selbst ausgelöst haben, ist umso skurriler», so der Österreicher.

«Es ist gut, so zurückzuschlagen und einen wichtigen Schritt im Titelkampf zu machen», so Wolff, der den Sieg auch «speziell» nannte. Denn über das Wochenende gesehen war Ferrari die stärkste Kraft. «Man fängt an zu zweifeln, wenn man die Defizite hat, und man hängt seine Hoffnungen an das Safety Car. Wir sind überwältigt.»

Ein weiterer Grund für den Sieg ist Valtteri Bottas, der Sieger Lewis Hamilton gegen Charles Leclerc abschirmte.

«Valtteri hatte großen Anteil an diesem Sieg. Wenn Charles durchgekommen wäre, hätte unser Sieg gewackelt. Valtteri ist brillant gefahren», sagte Wolff.

Und was sagt Wolff zur Teamorder-Debatte um Ferrari und das offenbar angespannte Verhältnis zwischen Vettel und Leclerc?

«Es zeigt, dass es nicht ganz trivial ist, an der Spitze zwei Fahrer zu managen, die den Anspruch stellen zu gewinnen. Wir haben das als Team auch mitgemacht, und es ist nicht einfach.»


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