MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jetzt gibt es Lotus zweimal

Von Peter Hesseler
So soll der Lotus Renault aussehen

So soll der Lotus Renault aussehen

Nach dem Team Lotus meldet sich nun auch Lotus Renault GP als Nachfolge-Team von Renault – Kontroverse innerhalb der Lotus-Flotte dauert an.

Aus dem Renault-F1-Team von 2010 wird 2011 Lotus Renault GP.
Dies erklärten heute die bisherigen Besitzer von Renault, das französische Automobilwerk (25 Prozent-Eigner) und die Luxemburgische Investment-Gruppe Genii-Capital (75 Prozent-Eigner) sowie die neuen von Lotus Cars.
Das heisst: Lotus wird mehrheitlich Team-Anteile übernehmen, und zwar laut Mitteilung nur von Genii Capital. Die Franzosen liefern weiterhin Motoren und bleiben offenbar mit 25 Prozent im Boot.

Damit wird namentlich die legendäre Verbindung Lotus-Renault wieder belebt, die in den frühen 80er Jahren Siege in der Formel 1 feierte, unter anderem mit Ayrton Senna am Steuer. Alerdings hat die nun einsteigende Lotus-Gruppe nichts mit dem früheren Lotus-Team des Gründers, Super-Konstrukteurs und Langzeit-Besitzers Colin Chapman gemeinsam. Sie ist vielmehr gleichzusetzen mit Lotus Cars, dem britischen Sportwagenhersteller, der sich in malaysischem Besitz befindet.

Nach momentanem Stand gibt es damit zwei Lotus-Teams in der Formel 1, denn das Team «Lotus Racing», 2010 bestes der dreie neuen, hatte sich vorige Woche unter dem neuen Namen «Team Lotus» in die Meldeliste für 2011 eingetragen. Dieses Team Lotus ist ebenfalls in malayischem Besitz. Das riecht weiterhin nach Zoff zwischen den beiden nun genannten Rennställen, die bereits heftig und öffentlich über den Gebrauch der Namensrechte an «Team Lotus» gestritten hatten.

Der Chef von Lotus Cars, Dany Bahar, vertritt also nur seine Sicht der Dinge, wenn er jetzt ausruft: «Wir sind Lotus. Und wir sind zurück.» Tatsächlich ist er nicht alleine mit diesem Anspruch. Und: Er war zuvor noch nie richtig da.

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