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Alpine F1 bestätigt Verpflichtung von Davide Brivio

Von Vanessa Georgoulas
Davide Brivio wird der neue Renndirektor im Alpine F1 Team

Davide Brivio wird der neue Renndirektor im Alpine F1 Team

Davide Brivio hat wie erwartet beim Alpine F1 Team unterschrieben. Der bisherige MotoGP-Teammanager von Suzuki wird die Rolle des Renndirektors übernehmen. Was das genau heisst, soll später verkündet werden.

Zehn Tage nachdem Suzuki den Abgang von MotoGP-Teammanager Davide Brivio bestätigt hat, folgt wie erwartet die Alpine-F1-Meldung über die Verpflichtung des Italieners. Die Mannschaft, die bisher unter der Marke Renault in der Königsklasse unterwegs war, bekommt damit einen Motorsport-begeisterten Profi als Verstärkung, der auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der MotoGP-WM zurückblicken kann.

Brivio kommt als Meistermacher, denn 2020 konnte er mit seinem Suzuki Ecstar Team und Joan Mir die WM für die Japaner entscheiden. Der Abgang von Brivio traf die Mannschaf denn auch hart, wie Shinichi Sahara zugab. «Ehrlich gesagt war es eine schockierende Nachricht für uns, dass Davide das Suzuki Ecstar Team verlässt. Es fühlt sich an, als hätte mir jemand einen Teil von mir genommen», erklärte der MotoGP-Projektleiter von Suzuki.

Der bisherige MotoGP-Teammanager Brivio wird die Rolle des Renndirektors im Formel-1-Rennstall übernehmen und direkt an Alpine-CEO Laurent Rossi berichten. Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten er genau übernehmen wird, soll in den kommenden Wochen verkündet werden, heisst es in der Mitteilung der Franzosen. Man freue sich, zusammen mit Brivio die nächste Stufe des Formel-1-Projekts in Angriff zu nehmen, betonen die Entscheidungsträger im Team aus Enstone.

Brivio selbst hatte von einer «neuen beruflichen Herausforderung» gesprochen, die sich plötzlich ergeben hatte. «Am Ende habe ich mich entschieden, sie anzunehmen», erzählte er, und betonte, dass ihm diese Wahl nicht leicht gefallen war, weil er bei Suzuki ein grossartiges Team hinter sich lassen muss. «Gleichzeitig spüre ich eine grosse Motivation für diese neue Herausforderung», verriet er. «Und das war ein Schlüsselfaktor, als ich mich entscheiden musste, ob ich meinen Vertrag mit Suzuki verlängern oder eine komplett neue Erfahrung beginnen sollte.»

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