MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

FIA dreht an Überhol-Regelung

Von Peter Hesseler
Wer so dicht auffährt, darf den Heckflügel öffnen

Wer so dicht auffährt, darf den Heckflügel öffnen

Kurz vor dem Auftakt hat der Weltverband die Regelung für den Einsatz des beweglichen Heckflügels geändert.

Der Automobil-Weltverband gibt den Teams kurz vor dem ersten Rennen am Sonntag (27. März) in Melburne noch ein paar Nüsse zu knacken. Noch vor dem ersten freien Training verkündete die FIA eine Erweiterung des Einsatzbereichs für den beweglichen Heckflügel.

Ursprünglich sollte den Fahrern, die einem Vordermann bis auf eine Sekunde nahe gekommen sind, ab einer Markierung 600 Meter vor der ersten Kurve einer jeden Strecke die Möglichkeit eingeräumt werden, den Heckflügel einen Spalt zu öffnen und dadurch einen Geschwindigkeitsüberschuss gegenüber dem vorausfahrenden Fahrzeug auszuspielen. Dadurch soll das Überholen erleichtert werden.

Nun wird diese Zone schon ab einer Entfernung von 867 Metern vor der ersten Kurve eingerichtet – und damit bereits vor der letzten Kurve der Strecke (Turn 16) – also vor dem Einbiegen auf die Start-Zielgerade.

Das bedeutet, dass die betroffenen Fahrer – theoretisch – schon in Kurve 16 den Heckflügel öffnen können. Das heisst, dass sie dort deutlich an Abtrieb verlieren, falls sie die neue Mögklichkeit dort tatsächlich nutzen. Darin ist schwerlich ein Vorteil zu erkennen.

Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner kritisiert die Änderung: «Das hat einen Effekt auf unsere Simulationsarbeit und unsere vorausberechneten Getriebe-Übersetzungen.» Begeistert klingt er nicht.
 

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