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F1 Show: Teamchefs verteidigen Launch-Event

Von Vanessa Georgoulas
F1 Show: Teamchefs verteidigen Launch-Event

F1 Show: Teamchefs verteidigen Launch-Event

Zum ersten Mal in der Geschichte der Formel 1 lassen alle GP-Rennställe gleichzeitig die Hüllen fallen. Dass dabei nur die neuen Lackierungen zu sehen sein werden, ist nicht so schlimm, finden Toto Wolff und Fred Vasseur

Am 18. Februar 2025 wird die Londoner O2-Arena voller erwartungsvoller Formel-1-Fans sein, denn dann geht die erste gemeinsame Launch-Show aller zehn GP-Rennställe über die Bühne. In Anwesenheit der 20 Fahrer und zehn Teamchefs werden die Lackierungen der kommenden Saison präsentiert. Und die Nachfrage nach den Eintrittskarten zur grossen F1 Show war so gross, dass die Veranstaltung in weniger als einer Stunde ausverkauft war.

Es wurden aber auch kritische Stimmen laut – nicht nur, weil sich der Verkauf der Karten chaotisch gestaltete und einige Fans stundenlang am Computer auf ihre Chance zum Kartenkauf warteten, nur um dann enttäuscht festzustellen, dass es keine mehr gab. Sondern auch weil bei der Show nur die neuen Lackierungen, nicht aber die neuen Autos zu sehen sein werden. Diese werden entweder in Team-eigenen Launch-Veranstaltungen enthüllt oder erst bei den Testfahrten in Bahrain (26. bis 28. Februar 2025) zu sehen sein.

Manch einer sprach deshalb von einer «Fake-Enthüllung», doch davon wollen die Teamchefs von Mercedes und Ferrari nichts wissen. Noch vor dem Ende der Saison erklärte etwa Toto Wolff: «Ich denke, es ist eine grossartige Veranstaltung, fast schon wie ein Rennwochenende, weil wir alle zusammenkommen werden. alle Teams werden präsent sein, genauso wie die Fahrer, und die Medienaufmerksamkeit wird gross sein. Man wird die neuen Lackierungen sehen und vielleicht wird es für einige der Hardcore-Fans etwas enttäuschend sein, dass sie nicht die neuen Autos zu Gesicht bekommen werden, aber diese wird man ohnehin erst am Ende der Testfahrten sehen.»

Ähnlich sieht das auch Ferrari-Oberhaupt Fred Vasseur: «Das wird eine grossartige Veranstaltung und es ist nicht das erste Mal, dass die Teams ihren neuen Look auf alten Autos präsentieren werden, das kam schon in der Vergangenheit immer wieder vor. Ich glaube, letztlich wird es bei diesem Event auch nicht so um die Details am Auto gehen, die Ränder des Unterbodens oder solche Sachen. Wir werden auch keine Fake-Teile am Auto haben, es wird einfach das letztjährige Auto mit der neuen Lackierung sein, und das ist eher was für die Fans und die Fahrer. Ich denke, das ist eine gute Sache und ich finde, wir müssen auch nicht immer alles kritisieren.»

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