George Russell: «Das war ein sehr schwerer Unfall»

George Russell
In der zweiten Session auf dem Highspeed-Kurs von Suzuka wurden gleich vier Mal die roten Flaggen gezeigt. Die erste Unterbrechung dauerte am längsten und sorgte auch für am meisten Gesprächsstoff, denn Jack Doohan erlitt bei seinem zweiten schnellen FP2-Versuch einen Abflug bei 300 km/h. Wie das Alpine-Team hinterher bestätigte, blieb der Australier zum Glück unverletzt, er hatte sich beim harten Einschlag keine Gehirnerschütterung zugezogen.
Sein Formel-1-Renner und auch die Streckenbegrenzung wurden hingegen arg in Mitleidenschaft gezogen. Entsprechend fielen die Reaktionen der Kollegen des 22-Jährigen aus. Auch Mercedes-Pilot George Russell, der die erste Session als Zweitschnellster beendet und im zweiten Training die sechstschnellste Runde gedreht hatte, betonte: «Zunächst einmal ist es gut zu sehen, dass es Jack nach seinem Crash gut geht. Das war ein sehr schwerer Unfall und ich hoffe, dass er morgen wieder ins Auto steigen kann.»
Über die eigene Performance sagte der Brite: «Für uns war es ein positiver Tag. Das Fahrverhalten war gut, aber wir wissen auch, dass der für morgen vorhergesagte Windwechsel Auswirkungen haben wird. McLaren sieht wieder einmal sehr stark aus, und es gab auch einige andere Teams, die auf einer Runde konkurrenzfähig waren.»
«Es ist ungewöhnlich, so viele Teams so dicht beieinander zu sehen. Sicher ist: Wir müssen unser Bestes geben, um vorne dabei zu sein. Wenn wir die Leistung erbringen, von der wir wissen, dass wir sie liefern können, bin ich zuversichtlich, dass wir im Qualifying um die ersten beiden Startreihen kämpfen können», lautete die Einschätzung des Mercedes-Piloten.
«Nach den vielen Unterbrechungen im zweiten Training gibt es vor dem Rennen am Sonntag noch einige Fragezeichen. Wir konnten nur vier Runden mit den harten Reifen fahren. Daher haben wir nur wenige Daten, mit denen wir hinsichtlich des Reifenabbaus und Grainings auf dieser Mischung arbeiten können. Für den Renntag besteht auch ein gewisses Regenrisiko, was den GP interessant machen könnte. Wichtig ist, dass wir am Freitag konkurrenzfähig waren und damit eine gute Basis haben, auf der wir aufbauen können.»
2. Training, Suzuka
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:28,114 min
02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:28,163
03. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:28,518
04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:28,544
05. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:28,559
06. George Russell (GB), Mercedes, 1:28,567
07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:28,586
08. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:28,670
09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:28,757
10. Carlos Sainz (E), Williams, 1:28,832
11. Alex Albon (T), Williams, 1:29,023
12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:29,062
13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:29,335
14. Esteban Ocon (F), Haas, 1:29,507
15. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,654
16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,733
17. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,978
18. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:30,625
19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,845
20. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:31,659
1. Training, Suzuka
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:28,549 min
02. George Russell (GB), Mercedes, 1:28,712
03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:28,965
04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,051
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,065
06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:29,172
07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,222
08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:29,225
09. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,284
10. Carlos Sainz (E), Williams, 1:29,333
11. Alex Albon (T), Williams, 1:29,392
12. Rio Hirakawa (J), Alpine, 1:29,394
13. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:29,536
14. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:29,547
15. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,708
16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:29,758
17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:30,023
18. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:30,077
19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:30,123
20. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:30,147