MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Massa kämpft um Karriere

Von Peter Hesseler
Massa und Kumpel Schumi in Malaysia.

Massa und Kumpel Schumi in Malaysia.

Brasilianer weilte zur Krisenbewältigung bei Ferrari in Maranello – nicht zum ersten Mal.

Bei Ferrari hat sich der Reiseplan schon wieder geändert. Nach dem vermurksten Australien-GP war die Teamführung – anders als vorgesehen – zurückgejettet, um zuhause in Maranello zum Rapport anzutreten und die Krisenbewältigung anzugehen, nachdem sich das Auto als deutlich zu langsam erwiesen hatte.

Nach dem Malaysia-GP, den Fernando Alonso überraschend gewann, wurden beide Fahrer nach Maranello beordert. Alonso, um sich feiern zu lassen, der im Rennen auf Rang 15 eingelaufene Felipe Massa, um zu besprechen, wie es weitergeht. Der Familienaufenthalt in Brasilien musste warten.

Teamchef Stefano Domenicali hatte nach dem Rennen in Sepang gesagt, die Nummer 2 der Scuderia müsse nun geschützt werden, es sei Aufgabe des Teams, das Selbstvertrauen seines Fahrers, der mit 100 Sekunden Rückstand eingefahren war, wiederherzustellen.

Massa sagt: «Ich traf meinen Renningenieur Rob Smedley und verbrachte viel Zeit mit ihm. Ich setzte mich auch mit Technikchef Pat Fry zusammen, und wir besprachen alles, was passiert ist, denn das ist der einzige Weg, zu verstehen, wie es zu diesen beiden schlechten Wochenende kommen konnte.

Auch in Australien agierte Massa im Hinterfeld, schied aber nach einer Kollision mit Senna aus.

Massa fügt an: «Es ist nicht das erste Mal, dass ich durch eine schwierige Phase gehen muss. Aber ich weiss, dass sich die Dinge in der Formel 1 manchmal schnell ändern können.»

Der Platz des 30-Jährigen aus Sao Paulo wurde ihm 2012, nach schwachem Vorjahr, auf Probe überlassen. Ob die Probezeit bis Saisonende terminiert ist, hängt davon ab, ob Massa in den nächsten Rennen auf Tempo kommt – oder ob er vollends verkrampft.

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