MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Ferrari auf der Durststrecke

Von Peter Hesseler
Alonso muss auf Aufwärtstrend warten

Alonso muss auf Aufwärtstrend warten

Grosser Rückstand auf die Spitze wirft Ferrari nach Malaysia-Sieg in China in die Realität zurück.

Ferraris Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa qualifizierten sich auf den Rängen 9 und 12 für den China GP.

Der in einer persönlichen Krise befindliche Massa scheiterte um drei Zehntelsekunden am Einzug in Q3. Malaysia-Sieger Alonso fehlten, wie erwartet, mehr als eine Sekunde auf die Spitze.

Dieser Rückstand wird sich im Rennen deutlich relativieren, weil der Ferrari über die Distanz erheblich besser geht als auf eine schnelle Runde betrachtet. Das haben schon die Dauerläufe am Freitag gezeigt, in denen der Spanier mindestens auf dem Niveau von Mercedes fuhr.

Für Massa kommt die Tatsache, dass ihm nach knapp hundert Sekunden Rennrückstand in Malaysia diesmal auf seiner besten Runde in Q2 nur drei Zehntelsekunden auf den Teampartner fehlten, einer Konsolidierung gleich.

Damit kann man leben.

Teamchef Stefano Domenicali sagt: «Wer auch immer diese Qualifikation verstehen mag, soll es bitte mal rational erklären. In Q2 lagen die ersten elf Autos innerhalb von drei Zehntelsekunden, in Q3 drifteten die Abstände dann viel weiter auseinander.»

Alonso bemerkt: «Wir wussten, dass es ein schwieriges Qualifying wird. Immerhin habe ich mich ein paar Tausendstel vor Vettel gehalten. Aber wir stehen in etwa da, wo wir hingehören. Mit einem Rückstand von einer Sekunde auf die Pole-Position können wir nicht glücklich sein. Das Auto ist, was es ist. Und auch die Neuteile haben uns nicht wirklich nach vorne gebracht.»

Der Spanier hat vielleicht einen Teil des Q2/Q3-Rätsels gelöst, indem er erklärt «Von Q2 auf Q3 wechselte die Windrichtung, nicht zu meinem Vorteil.»

Für Ferrari geht die endlose Aufholjagd auf die Spitze weiter, vermutlich bis in den frühen Sommer hinein.

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