MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Willkommen in Singapur!

Kolumne von Mathias Brunner
Noch regieren auf der Strecke ungewohnte Vehikel

Noch regieren auf der Strecke ungewohnte Vehikel

Von fluchenden Taxifahrern, schleichenden Touristen, knallhartem Asien-Stahl und knallharten Formel-1-Weltmeistern.

Mein Taxifahrer flucht: «Verdammte Touristen!»

Das ist eine vielleicht nicht ganz umsatzsteigernde Bemerkung. Der Zorn des Chinesen richtet sich auf den träge fliessenden Verkehr auf dem Raffles Boulevard, taghell beleuchtet.

Der Chinese stöht: «Alle müssen noch unbedingt auf der GP-Bahn herumrollen, dabei merken sie nicht mal, dass sie sich gegen die Fahrtrichtung bewegen!»

Aha, wir lernen: am Steuer sitzt ein Experte. Wir haken nach. «Ich habe jedes bisherige Rennen gesehen», sagt unser Chauffeur stolz.

Drei Vollbremsungen und vier Flüche später komme ich an meinem Hotel an. Hunger habe ich nun keinen mehr.

Dafür habe ich etwas gelernt: «Mit den Randsteinen wird es dieses Jahr keine Schwierigkeiten geben», weiss der Taxifahrer. «Wir haben die Kunststoff-Platten durch asiatischen Stahl ersetzt.»

Eine Recherche ergibt: Der Mann hat Recht. In elf der 23 Kurven liegt nun Randstahl statt Randplastik, an Stein ist nur noch der Asphalt übrig, in welchen tiefere Löcher gebohrt wurden, um die Platten besser zu fixieren. Eine Blamage wie vor einem Jahr, als sich die Platten zu lockern begannen, soll es nicht mehr geben. Charlie Whiting, der Sicherheits-Delegierte der Formel 1, hat die Verbesserung im März geprüft und für gut befunden.

Einige Fahrer sind bereits im schwül-heissen Singapur angekommen – WM-Leader Fernando Alonso war ebenso zu treffen wie Jenson Button. Wer den britischen Formel-1-Champion von 2009 jedoch von nahem sehen wollte, musste sich sputen: Jenson radelte fast 100 Kilometer kreuz und quer herum, «jetzt brennen die Beine».

Button: «Nichts geht über eine gute Vorbereitung, ganz besonders bei diesem Klima. Die Luftfeuchtigkeit kann dir im Rennen ganz ordentlich zu schaffen machen.»

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