Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Red Bull: Protest gegen Mercedes-Pirelli-Test!

Von Adam Cooper
Christian Horner

Christian Horner

Formel-1-Streit um geheimen Test von Mercedes: Christian Horner, Teamchef von Red Bull Racing, ist nicht entzückt.
Die meisten Formel-1-Teamchefs wollen das Thema «Pirelli-Test von Mercedes» so gerne anfassen wie eine heisse Kartoffel.

Christian Horner, Teamchef des Weltmeister-Rennstalls Red Bull Racing, sagte hingegen, was viele denken: «Wir haben vom Test aus zweiter Hand erfahren. Und derzeit herrscht Verwirrung darüber, was vertraglich erlaubt ist und was eben nicht. Wir brauchen in diesem Punkt ganz offenbar etwas Klarheit.»

«Grundsätzlich kann ich die Position von Pirelli verstehen – sie haben derzeit einige gute Gründe, um Reifentesten zu gehen. Was mich enttäuscht, ist die Tatsache, dass dies nicht auf eine transparente Art und Weise passiert. Wenn ein Rennstall drei Tage lang Reifen ausprobiert, mit denen beim nächsten Rennen gefahren wird, Autos wie Walzen, dann ist das für mich testen und basta.»

«Wir haben uns nun über die üblichen Kanäle erkundigt, wie das handzuhaben ist.» (Christian spricht die Protestnote an, die von einigen Teams bei der FIA deponiert worden ist. A.C.)

Auf die Frage, ob der Test Mercedes geholfen habe, sagt Horner süsssauer: «Nun, sie haben hier beide Autos in der ersten Startreihe, geschadet hat es ihnen ganz offenbar nicht.»

Vor dem Monaco-GP hat Horner offenbar Gewissheit erhalten: Das Team hat Prostet eingelegt.

Und auch ex-Formel-1-Pilot Alexander Wurz wundert sich etwas: «Wie kann ein kommerzielles Abkommen, also zwischen Pirelli und den Teams, das Sportgesetz überwiegen? Das finde ich schon etwas seltsam.»

Der Ball liegt nun bei der FIA.

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