MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Webber: «Sebastian Vettel hat zu 100 Prozent Recht»

Von Andreas Reiners
Mark Webber und Sebastian Vettel

Mark Webber und Sebastian Vettel

Der verbale Ausraster von Sebastian Vettel nach dem Großen Preis von Belgien hat für große Diskussionen gesorgt. Unterstützung erhält der Ferrari-Pilot nun ausgerechnet von seinem früheren Rivalen Mark Webber.

«Seb hat zu 100 Prozent Recht. Ein Reifenplatzer darf nicht die Strafe dafür sein, dass du mit dem Reifen zu lange fährst», sagte Webber den Kollegen von auto, motor und sport.

Vettel war in Spa nach einer Ein-Stopp-Strategie wegen eines Reifenplatzers in der vorletzten Runde auf Platz drei liegend ausgeschieden. Anschließend hatte er zu einem Rundumscjlag ausgeholt und vor allem Reifenhersteller Pirelli kritisiert. Vettels Hinterrad war nach 28 Runden geplatzt.

«Die Ansage von Pirelli war, dass der Reifen 40 Runden lang hält, und wir hatten glaube ich knapp 30 drauf. Die Qualität der Reifen ist miserabel, das geht jetzt schon seit Jahren so, das kann nicht sein», hatte Vettel erklärt.

«Wenn es stimmt, dass Pirelli eine Richtlinie von 40 Runden für einen Reifensatz ausgegeben hat, dann darf der Reifen nicht nach 28 Runden platzen. Das ist ein Unterschied von 12 Runden. Pirelli hat bis jetzt echt Glück gehabt», sagte Webber nun.

Für Webber hört der Spaß auf, «wenn du nur noch Passagier bist aus einem Grund, den du nicht beeinflussen kannst. Fahrt mal mit 300 km/h durch Eau Rouge. Da will ich mich auf meine Reifen verlassen können. In beiden Fällen in Spa ist der Reifen ohne Vorwarnung geplatzt. Deshalb geht es nicht, Ferrari da die Schuld zu geben.» Pirelli hatte die Kritik unter anderem damit gekontert, dass die Strategie der Scuderia zu ehrgeizig gewesen sei.

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