MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Marc Moser (Yamaha): Heißer IDM-Superbike-Auftakt

Von Esther Babel
Mit Marc Moser und Maximilian Weihe als Neuzugängen in der Superbike-Klasse und Sander Kroeze in der Supersport 600 reiste das MGM Racing Performance Team in die Lausitz.

Für Marc Moser war es nach einem Jahr Auszeit die Rückkehr in seine alte Heimat IDM. Und der Frankfurter zeigte, dass er nichts verlernt hatte. Nach den beiden Qualifyings platzierte er seine Yamaha aus dem Team von Michael Galinski, der an den Rennwochenenden nur noch im Hintergrund agiert, auf dem vierten Rang. Das ersten Rennen beendete er unglücklicherweise frühzeitig mit einem Motorschaden. «Es war zum Glück gleich einer mit dem Feuerlöscher da», schildert eine Augenzeuge den feurigen Ausflug neben die Strecke.

Im zweiten Rennen tauchte Moser dann nicht mehr in der Startaufstellung auf. «Ich bin gesundheitlich ok, meine Hand ist etwas lädiert, was genau ist, weiß ich noch nicht», erklärte er auf die Nachfrage. «Auf dem Röntgenbild konnte man zunächst nicht sehen, dass etwas gebrochen ist, aber ich muss noch einmal zum MRT, um sicherzugehen. Der Arzt meinte allerdings, dass ich wahrscheinlich in drei Wochen in Oschersleben an den Start gehen kann.»

«Ansonsten war es ein ziemlich gutes Wochenende», meint Moser weiter. «Wir haben einige Fehler entdeckt und viele davon ausgemerzt und insgesamt als Team wirklich gut gearbeitet. Es war unglücklich, dass mir beim Bremsen nach der Geraden der Motor geplatzt ist, wodurch ich es nicht direkt mitbekommen habe. Dann hatte ich einen Highsider, den ich einfach nicht verhindern konnte. Wir müssen das Ganze jetzt abhaken und nach vorne schauen.»

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