MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Christoph Beinlich: In den Top-10 der IDM angekommen

Von Esther Babel
Gefahren wurde in Zolder am Ende nur ein Rennen der IDM Supersport 600. Eine Öl-Spur verdarb den Spaß am Sonntag. Der Kawasaki-Pilot machte zwei Plätze in der Gesamtwertung gut.

Christoph Beinlich vom Team Kawasaki Weber Motos Racing hatte sich zwischen den IDM-Rennen in Oschersleben und in Zolder noch einen Ausflug auf seine Heimstrecke in Schleiz gegönnt. Mit seinem Trainingsmotorrad war er auf der Naturrennstrecke unterwegs, um sich für den IDM-Lauf Ende Juli fit zu machen. «Es lief super», fasste er seinen Test zusammen. «Ich bin auf mein Trainingsmotorrad gestiegen und konnte gute Zeiten fahren. Ich mag ja so Strecken, eigentlich. Hier in Zolder ist das schon von der härteren Gangart. Wenn man in Schleiz abfliegt, kommt eine Wiese. Hier in Zolder sind mir die Mauern zu nah dran.»

«Mir der Strecke gefremdelt wird aber trotzdem nicht», versicherte Beinlich und schnappte sich im Zeittraining Startplatz 11. «Mit der Kawa klappt es eigentlich immer gut. Ich Oschersleben habe ich einfach zu lange gebraucht, bis ich ein wirklich brauchbares Set-up hatte.» Im Rennen am Samstagnachmittag hatte Beinlich dann auch gleich gut zu tun. Im Startgerangel gingen erst vier Plätze flöten, nur um diese im Anschluss gleich wieder wettzumachen. Gleich hinter Teamkollege Noderer und Marco Fetz. «Das dauert dann eine Weile, bis ich an denen vorbei war», beschreibt er sein Rennen, dass ihm mit Platz 9 ein Top Ten Ergebnis einbrachte. «Dann war leider nach vorne nichts mehr zu holen. Der Plan für Sonntag ist klar, ich will bester Kawa-Fahrer werden. Unmöglich ist das nicht, ich habe Luca Grünwald, der ebenfalls mit einer Kawa unterwegs ist, immer gesehen. Es muss einfach in der Anfangsphase besser laufen.»

Doch das Rennen wurde aufgrund einer Öl-Spur abgesagt. Auch ohne den zweiten Lauf bescherten ihm die frisch eingefahrenen Punkte einen Schub nach vorne in der Tabelle, wo er inzwischen auf Rang 10 angekommen ist.

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