MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Gabriel Noderer: IDM-Zolder nicht ganz so prickelnd

Von Esther Babel
Der IDM Supersport600-Pilot hatte in Oschersleben die Pole-Position und einen Podestplatz geholt. Im belgischen Zolder lief es für den Kawasaki-Piloten nicht ganz so geschmiert wie noch vor 14 Tagen.

Gabriel Noderer hatte seine Hüftprellung, die er sich vom letzten Rennen in Oschersleben als Souvenir mitgenommen hatte, gut überstanden, aber ganz so geschmeidig wie bei den letzten Veranstaltungen lief es für den ZX-R6 Piloten in Belgien nicht. «Ich hatte lange kein gutes Gefühl für mein Motorrad», grübelte der Fahrer vom Team Kawasaki Weber Motos. «Vor allem nicht für das Vorderrad. Das war natürlich nicht so toll. Aber in der Supersport-Klasse geht es so eng her, dass man auch nicht traurig sein darf, wenn man mal Zehnter ist.»

Das Rennen nahm der Franke dann von Startplatz 13 aus in Angriff, um fast eine Sekunde hatte er sich im Abschlusstraining noch verbessert. «Bei den Auslaufzonen ist Zolder jetzt nicht unbedingt IDM-Standard», so seine Meinung, «aber vom Layout ist sie sehr schön.» Im Rennen am Samstagnachmittag kam Noderer gut von seinem Startplatz weg, musste aber schon im ersten Eck zurückstecken. «Ein Konkurrent ist innen reingestochen und ich musste weit gehen. Ich wollte da aber auch nichts übers Knie brechen», so seine Schilderung, nachdem er als Elfter über die Ziellinie gekommen war. «Am Ende hatte ich dann meinen Rhythmus gefunden und habe schon die Gruppe vor mir gesehen. Bei den Überrundungen bin ich vor der Schikane hängengeblieben, wodurch Marco Fetz rankam und mich aus der besseren Ausgangsposition noch geschnappt hat. Die Strecke kommt mir mit ihren Stop-and-Go-Passagen einfach nicht so entgegen, ich lass es lieber in die Kurven reinlaufen.»

Für den Rennsonntag hatte sich Noderer vorgenommen, gleich nach dem Start an seinen Vorderleuten dran zu bleiben, um noch ein paar mehr IDM-Punkte zu ergattern. Doch das Rennen wurde aufgrund einer Öl-Spur abgesagt.

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