MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

David Datzer: «Hektischer Endspurt»

Von Esther Babel
Mit einer privaten BMW steigt der Bayer in die IDM Superstock ein. Vor dem Saisonauftakt am ersten Mai-Wochenende auf dem Lausitzring gibt es noch viel zu tun.

Bevor für David Datzer das IDM-Abenteuer in der kommenden Woche mit dem Frühjahrstraining auf dem Lausitzring und dem anschliessendem Saisonauftakt los geht, probte der 22-Jährige mit seiner BMW S1000RR ausgiebig auf dem Pannoniaring.

«Ich war über Ostern, von Donnerstag bis Montag, auf der Strecke in Ungarn unterwegs», erklärt der gelernte Motorrad-Mechaniker der bei BMW Motorrad arbeitet. «Ich konnte an die 300 Runden drehen. In Sachen Bestzeit hatte ich nur eine Zeit von 1:59 zu bieten. Wegen starkem Wind und Regen war nicht mehr drin.»

Grösste Baustelle während der Testfahrten war die Traktionskontrolle an der BMW. «Wir hatten ein paar Probleme in der Richtung», meint Datzer. «Ich komme mit dem Hinterrad noch nicht ganz klar.» Für den IDM-Superstock-Neueinsteiger war der Ungarn-Ausflug die erste Gelegenheit, seine BMW im Renn-Trimm auszuprobieren. Auf dem Programm standen neben den üblichen Testarbeiten auch drei Rennen in der Tschechischen Meisterschaft.

«Beim Rennen der Superstock-1000-Klasse war ich nach dem Training auf Platz 1», berichtet Datzer. «Im Rennen wurde es dann Platz 3, da es unterwegs begonnen hatte zu regnen. In der Tschechischen Meisterschaft war ich nach dem Zeittraining Zweiter hinter Jan Halbich.»

Im Rennen am Sonntag war Datzer auf Angriff programmiert, flog allerdings per Highsider ab. Das zweite Rennen am Montag musste er streichen. Das Motorrad war nicht rechtzeitig bis zum Start fertig geworden.

Jetzt heisst es für Datzer, neben der Rennstrecke Gas zu geben. «Vor dem IDM-Frühjahrstraining haben wir noch viel Arbeit», gibt Datzer zu. «Wir werden das Motorrad komplett zerlegen und neu aufbauen. Wir werden hoffentlich bis Sonntag fertig und dann geht’s los zum Lausitzring.»

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