MotoGP: Marc Marquez über seinen Fehler

Erik Buell baut Elektro-Motorräder

Von Rolf Lüthi
Erik Buell ist zurück. Er hat sich mit dem bekannten F1-Teamchef Frederic Vasseur zusammengetan und will unter dem Namen Fuell Elektro-Zweiräder bauen.

Erik Buell baute unter seinem Namen sportliche Motorräder, bis Harley-Davidson ihm seine Firma abkaufte und im Zuge der Finanzkrise 2009 überhastet schloss. Frederic Vasseur ist Teamchef des Formel 1 Teams von Alfa Romeo und Gründer von Spark Racing Technology (baut Formel E-Rennwagen), dritter im Bunde ist der international tätige Unternehmer und Investor Francois-Xavier Terny.

Zwei Fuell-Prototypen gibt es derzeit, das Elektro-Fahrrad Fuell Fluid und das Elektro-Motorrad Fuell Flow, beide gedacht für den innerstädtischen Verlehr.

Das Elektrofahrrad Fluid ist mit einem Mittelmotor ausgestattet, der Antrieb des Hinterrads erfolgt über einen Zahnriemen. Der Pedalantrieb arbeitet mit einer Nabenschaltung im Hinterrad. In den Rahmenrohren sind zwei Batterien untergebracht, was eine Reichweite von 200 km ermöglichen soll. Das Fuell Fluid soll es als Pedelec (Tretunterstützung bis 25 km/h) und als Elektromotorfahrrad mit Tretunterstützung bis 45 km/h geben. Es soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen, zum Preis von 3295 Dollar.

Das Elektromotorrad Flow soll es in zwei Leistungsvarianten geben, mit 11 kW (entspricht einer 125er) und mit 35 kW, fahrbar mit A2-Führerschein. Hinterrad und Motor bilden eine Einheit, und unter der Abdeckung an der Stelle, an der sich bei einem konventionellen Motorrad der Tank befindet, ist ein 50 Liter fassendes Staufach untergebracht. Markteinführung der Fuell Flow ist auf 2021 angekündigt, zu Preisen ab 10.995 Dollar.

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