MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

KTM 390 Adventure: Freiheit und Abenteuer

Von Rolf Lüthi
Der asiatische Markt beschert uns quasi als Kollateralbonus Motorräder, die man sich genauer anschauen sollte. Die KTM 390 Adventure könnte die bessere Reiseenduro sein als ihr Traummotorrad.

44 PS bei 9000/min, 37 Nm bei 7000/min, Elektrostarter, 6 Gänge, Gitterrohrfahrwerk, Federwege 170/177 mm, Räder 19 und 17 Zoll, 172 kg vollgetankt mit 14,5 Liter Benzin. Auf diese meistverkaufte Reiseenduro ein Gewichtsvorteil von rund 100 Kilo und eine Ersparnis von rund 10.000 Euro, die man in die nächste Reise investieren könnte.

Als Antrieb der KTM 390 Adventure dient der Einzylindermotor der 390 Duke mit 372 ccm. Mit einer Sitzhöhe von 855 mm ist diese wendige Maschine auch im Alltag einsetzbar. Fürs Gelände kann das einfache Zweikanal-ABS auf Offroad umgeschaltet werden, damit man das Hinterrad gezielt blockieren kann.

Dazu greifen Traktionskontrolle und Stabilitätskontrolle im Grenzbereich helfend ein. An der 43er WP-Gabel ist die Dämpfung in beiden Richtungen einstellbar, beim Zentralfederbein können Federvorspannung und Zugstufendämpfung eingestellt werden.

Die KTM 390 Adventure wird bei KTM-Partner Bajaj in Indien gefertigt. Sie gilt im asiatischen Markt als respektables Motorrad der oberen Mittelklasse. Hierzulande wird sie wohl eher als unterdimensioniert Brötchenhol-Motorrädchen abgetan.

Dabei bietet sie gerade auf Reisen in entlegene Gegenden neben dem niedrigen Gewicht und der technischen Überschaubarkeit weitere, wesentliche Vorteile. Man muss dieses Motorrad an Etappenzielen nicht gleich einbruchsicher wegsperren, weil es einen lokalen Gegenwert von mehreren Jahreslöhnen repräsentiert. Und man gilt nicht als unermesslich reicher Tourist, der aus dem Schlaraffenland herbeigeschwebt kommt, sondern als solider Mittelständler, der mit seinem Motorrädchen auf Reisen ist.

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