MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Forward Racing: 2018 mit MV Agusta?

Von Sharleena Wirsing
Lorenzo Baldassarri, Teamchef Giovanni Cuzari und Luca Marini mit der Kalex im MV Agusta-Design

Lorenzo Baldassarri, Teamchef Giovanni Cuzari und Luca Marini mit der Kalex im MV Agusta-Design

Das Forward-Team von Giovanni Cuzari tritt in der Moto2-Saison 2017 erneut mit Kalex-Bikes an. Doch 2018 könnte ein Wechsel zu MV Agusta erfolgen.

Die Kollegen von «GPone» berichteten, dass der italienische Hersteller MV Agusta 2018 in den GP-Sport zurückkehren will und dafür eine Zusammenarbeit mit dem Forward-Team von Giovanni Cuzari beschlossen wurde, das 2018 mit Stefano Manzi und Eric Granado antreten wird.

Gegenüber SPEEDWEEK.com bestätigte das Forward-Team nun die Verhandlungen mit MV Agusta. 

2013 kehrte MV Agusta in die Superbike-WM zurück, wo derzeit Leon Camier für die Italiener antritt und auf dem achten WM-Rang liegt. Aber: Die geplante Zusammenarbeit von MV Agusta und Forward in der Superbike-WM trug nie Früchte.

Zudem wurde MV Agusta 2017 nur knapp vor der Insolvenz gerettet: Das Konzept von Firmeneigner Giovanni Castiglioni sieht vor, die Produktionszahlen wie die Kosten zu senken und sich auf Premium-Modelle zu konzentrieren. Castiglioni fand mit der englisch-russischen Investorengruppe Black Ocean schon im vergangenen Herbst einen Investor. Dessen Aktienanteil ist nicht bekannt. Mercedes AMG hält weiterhin 25 Prozent an MV Agusta.

Die Verbindung von MV Agusta zu Forward zeigte sich 2017 beim Misano-GP, als die Forward-Piloten schon in den Farben von MV Agusta unterwegs waren – inspiriert von Giacomo Agostinis Maschine.

MV Agusta fuhr am 29. August 1976 den letzten GP-Sieg in der Motorradweltmeisterschaft ein. Damals siegte Giacomo Agostini auf dem Nürburgring.

Zwischen 1952 und 1976 feierte MV Agusta in den WM-Klassen 125, 250, 350 und 500 ganze 38 Titel in der Fahrerwertung, 37 als Hersteller und 275 Rennsiege.

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