MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tom Lüthi (11.): «Muss dieses Rennen vergessen»

Von Sharleena Wirsing
Tom Lüthi

Tom Lüthi

Da Tom Lüthis Rückstand auf Franco Morbidelli in Motegi auf 24 Punkte anwuchs, steht der Schweizer im Moto2-WM-Kampf mächtig unter Druck.

In Japan musste Tom Lüthi eine vielleicht folgenschwere Niederlage im Titelkampf gegen Franco Morbidelli einstecken. Auf einer von Lüthis Lieblingsstrecken kam der Italiener vor dem Schweizer ins Ziel. Auch Morbidelli lieferte mit Platz 8 keine Glanzleistung ab, doch er kam vor Lüthi ins Ziel, der sich mit Platz 11 abfinden musste.

Nach einem langen Debrief mit seinem Team erklärte der enttäuschte Schweizer: «Im Rennen ist sehr viel passiert. Natürlich sind wir ein bisschen niedergeschlagen, denn das war nicht das Resultat, das wir erwartet hatten. Im Rennen erlebte ich Probleme mit dem Visier, das innen beschlug. Das störte meinen Rhythmus sicher. Doch auch nachdem ich das alles sauber gemacht hatte, fand ich den Rhythmus trotzdem nicht. Ich war mit dem Bike am Limit und konnte einfach nicht schneller fahren», erklärte Lüthi.

Lüthi büßte weitere drei Punkte auf Morbidelli ein. 75 Punkte sind in den letzten drei Rennen noch zu holen, 24 liegt der 31-Jährige zurück. «Wir müssen dieses Rennen vergessen und in Phillip Island wieder bei null anfangen. Ich habe wieder Punkte auf ihn verloren, das stimmt. Das ist natürlich frustrierend. Doch es liegen noch drei Rennen vor uns. Ich werde versuchen, in Phillip Island stärker zu sein», verspricht er.

Auf Lüthi lastet nun großer Druck. Er muss auf Phillip Island siegen, um eine realistische Chance auf den Titel zu bewahren. «Genau», bestätigte Lüthi. «Wir werden hier enttäuscht abreisen, aber in Phillip Island müssen wir neu anfangen. Ich werde kämpfen. Wir sind in diesem Jahr stark. Dieses Rennen ist nun schief gegangen, das kann passieren. Schade.»

In den ersten Trainings lief es für Lüthi im Nassen noch rund. «Ja, eigentlich schon. Ich bin dann aber zweimal gestürzt. Dann haben wir sehr viel umgebaut und vielleicht ein bisschen zu viel ausprobiert. Vielleicht wollte ich zu viel vom Motorrad. Ich kann es nicht genau sagen, aber in Australien machen wir es wieder besser.»

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