MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Romano Fenati: Verdacht auf Covid19 nicht bestätigt

Von Günther Wiesinger
Weil der Italiener Romano Fenati vor dem Katar-Test in Doha Grippesymptome zeigte, wurde er wegen Coronavirus-Verdachts untersucht. Aber der Husqvarna-Pilot ist nicht infiziert.

Italien steht gemeinsam mit Malaysia, Thailand, Taiwan, Hongkong, Singapur, Macao und Japan auf der Liste jener Länder, in denen sich der Coronavirus (Covid19) inzwischen stark ausgebreitet hat. Auf der roten Liste stehen bisher nur China, Südkorea und der Iran.

Aber wenn heute ein Italiener Grippesymptome zeigt, ist Aufmerksamkeit geboten. Deshalb wurde der elffache Moto3-GP-Sieger Romano Fenati aus dem Husqvarna-Team von Max Biaggi und Peter Öttl gestern gleich medizinisch untersucht, als er Anzeichen einer Grippeerkrankung zeigte. Aber der Test fiel negativ aus. Doch der Italiener fühlte sich schwach und blieb deshalb heute in Doha im Hotel, der erste Testtag läuft ohne ihn. Im Sterilgarda Max Racing Team ist momentan nur der Spanier Alonso Lopez unterwegs.

«Wir gehen davon aus, dass Romano morgen wieder fahren kann», erklärte Teamteilhaber Peter Öttl gegenüber SPEEDWEEK.com.

Inzwischen ist im Mittleren Osten auch die Profi-Radrundfahrt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) zwei Etappen vor dem abgebrochen worden, weil zwei Fahrer positiv auf einen Coronavis-Virus getetet wurden. Um welche zwei Fahrer es sich handelt, ist noch unklar. Alle restlichen Fahrer inklusive der deutschem, Schweizer und österreichischen Teilnehmer sowie der britischen Asse Chris Froome und Marc Cavendish wurden im Teamhotel unter Quarantäne gestellt.

Es werden jetzt alle Fahrer und Teammitglieder getestet. Sie dürfen das Hotel vorläufig nicht verlassen.

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