MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Danny Kent: «Titelkampf ist noch nicht vorbei»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP-Pilot Maverick Viñales mit Danny Kent

MotoGP-Pilot Maverick Viñales mit Danny Kent

Danny Kent hat in Sepang erneut die Chance, den Moto3-Titel für Leopard Racing und Honda zu sichern. Doch nun hat er einen neuen Rivalen: KTM-Star Miguel Oliveira.

In Australien stürzten Danny Kent und auch sein Rivale Enea Bastianini und reisten ohne WM-Punkte ab. Den Sieg holte sich KTM-Pilot Miguel Oliveira, der damit auf den zweiten WM-Platz vorrückte. Oliveira liegt jetzt 40 Punkte hinter Kent.

«Nach meinem Sturz schmerzte mein Körper die nächsten Tage noch, doch wir hatten Glück, dass es mir gut geht. In Aragón und Australien hatte ich schwere Stürze, bei denen ich mir auch Verletzungen hätte zuziehen können. Doch es ist alles in Ordnung», erklärte Kent.

Dem Titel jagt der Brite nun schon seit mehreren Rennen hinterher. «Umso früher ich ihn einfahre, desto besser ist es für mich. Wir hatten ein bisschen Pech, ich machte Fehler und in Phillip Island kamen sich ein paar Fahrer in die Quere. 40 Punkte und nur noch zwei Rennen klingt gut, doch in der Moto3-Klasse kann man sehr schnell sehr viele Punkte verlieren. Wir müssen weiter hart arbeiten, denn es ist noch nicht vorbei.»

Nun hat Kent einen neuen Rivalen im Kampf um den Titel: Miguel Oliveira. «Wir hatten immer ein Auge auf Enea, denn er lag die meiste Zeit hinter mir. Doch nun ist er raus, der Titelkampf findet zwischen mir und Oliveira statt. Er war in den letzten Rennen sehr stark. Doch für mich ist es viel einfacher, jemanden zu jagen als gejagt zu werden. Wir führen die Tabelle nun seit dem zweiten Rennen an. Ich war noch nie in dieser Situation. Vielleicht haben wir die Führung zu sehr verteidigt anstatt weiter auf Sieg zu fahren. Es ist schwierig, denn wir waren anfangs so stark, gewannen sechs Rennen und konnten teilweise mit zehn Sekunden Vorsprung siegen. Ich habe ein großes Ziel vor mir. Alle verfolgten mich.»

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